Kategorie: Spiele

Ausgedacht: Escape Room zu Hause

Geburtstagskind löst Rätsel des selbstgemachten Escape Rooms.

Olaf hatte Geburtstag. Er hatte leider keine konkreten Wünsche, so dass ich mir etwas einfallen lassen musste. Für ein Geschenk hatte ich tatsächlich auch keine tolle Idee, aber dann, einen Tag vor seinem Geburtstag, kam mir der Einfall. Es gab nur einen langweiligen Gutschein, aber an den kam er nicht so einfach ran. Dafür musste er das Zahlenschloß vor der Schatztruhe knacken. Escape Room Feeling im heimischen Arbeitszimmer.

Töchterchen und ich verbrachten den Nachmittag dann damit, uns Rätsel auszudenken und umzusetzen. Welche das waren, wie wir sie ineinander verschachtelten, das steht nebenan bei Geburtstagsschatz. Wir hatten wirklich Spaß dabei, Olaf drohte allerdings ab und an ein wenig zu verzweifeln. Das haben wir alle gelernt: Alleine Escape Room Aufgaben zu bewältigen, ist quasi unmöglich. Man verzettelt sich zu sehr mit den eigenen Ideen und Gedanken. 

Gespielt: Exit – Das geheime Labor

Spielmaterialien „Exit - das geheime Labor“

Lange hatte ich mit einem Spiel aus der Kosmos Exit-Reihe von Inka und Markus Brand geliebäugelt. Ich habe lange gezögert, vor allem, weil die Spiele nur ein einziges Mal spielbar sind. Aber letztlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die Neugier bei mir siegt. Die nächste Überlegung war dann: Welches Level kaufe ich? Da ich mit meiner 13jährigen Tochter spielen wollte, die „Drei ???“-Fan ist, lag es nahe, sich „Das Haus der Rätsel“ im Einsteigerlevel zuzulegen. Bei näherem Durchlesen hatte ich jedoch Zweifel, ob uns das nicht zu einfach sein könnte. Wir neigen beide dazu, uns lieber etwas durchbeißen zu müssen. Also entschied ich mich schließlich für „Das geheime Labor“, welches zu den Spielen für Fortgeschrittene gehört. Genau richtig für uns Anfänger… 

Wir holten uns noch Verstärkung von Töchterchens Freundin und es konnte losgehen. Die Mädchen legten die Spielmaterialien auf den Tisch, ich suchte Zusatzmaterial in Form von Block, Stift und Schere zusammen. Getränke stellte ich lieber auch hin, man weiß ja nie, ob man aus dem Raum nochmal herausfindet. In Sachen Spieleanleitung entschieden wir uns für die dazugehörige App, die auch einen Timer dabei hat. Die Einführung ging damit sehr gut. Da wir alle erkältungsbedingt nicht 100% freie Köpfe hatten, lautete unser Beschluss vor Spielbeginn: Wir machen uns keinen Zeitdruck, sondern lösen die Rätsel in Ruhe. Schließlich ging es ja nicht wirklich um unser Entkommen aus einem Labor. 

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Vom Luxus des Fahrradfahrens

Mountainbikes am Weinberg

Es ist noch relativ früh am Morgen. Ich stehe am Fenster und starre in den Regen. Töchterchen muss gleich zur Schule. “Zieh die Regenhose über”, sage ich zu ihr. Sie murrt. Klar, Regenhose an- und ausziehen kostet Zeit, wertvolle Zeit, wenn sie in der Schule angekommen ist. Doch es regnet einfach zu stark. Es sind zwar keine zwei Kilometer bis zur Schule, aber sie wäre nach ein paar Metern durchnass. Auf dem Weg nach Hause ist es egal, da kann sie sich umziehen, für den Hinweg jedoch lasse ich mich auf keine Diskussionen ein.

Gut eine halbe Stunde später stehe ich wieder am Fenster. Der Regen ist noch stärker geworden. Stürmisch ist es auch noch. Ich muss demnächst los zur Arbeit. Auch für mich gilt: Regenhose überziehen. Auch ich würde sonst klatschnass bei der Arbeit sitzen. Ich noch dazu mit einer Klimaanlage, also noch weniger Diskussion mit mir, als mit Töchterchen. Aber es ist so richtig eklig, das Wetter. Nehme ich ausnahmsweise mal das Auto? Ich könnte ja…

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Buchmesse-Rückblick: Randnotizen

Titelbild Buchmessenbeitrag Collage

Während ich am Samstag den ersten Teil unseres Buchmesse-Rückblicks tippte, ereigneten sich auf der Buchmesse Szenen, die dort nicht hingehören. Die so verharmlosend genannte „neue Rechte“ bekam eine prima Plattform geboten, wer dagegen etwas sagte, war natürlich Linker, nicht einfach nur ein Mensch mit Verstand im Kopf und Rückgrat. Viele fühlten sich durch den Aufmarsch der „Rechten“ bedroht. Andere vor Ort bekamen allerdings auch gar nichts mit. Die Veranstalter reagierten mit einem mehr als erbärmlichen Statement, das nicht mal das Wort „Stellungnahme“ verdient und ich fragte mich unwillkürlich, ob die bei einem gewissen Herrn auf der anderen Seite des großen Teiches abgeschrieben haben. Hätte fast sogar in einen Tweet gepaßt, diese Nicht-Aussage. Wir waren am Samstag aber nicht mehr in Frankfurt, deswegen soll es das hier auch dazu gewesen sein, wer bisher nichts mitbekommen hat und mehr wissen möchte, findet im Netz unzählige Berichte von Leuten, die da Fundierteres zu zu sagen haben als wir in einem Familienblog.

Wir konnten uns am Dienstag und Mittwoch ganz dem widmen, was die Frankfurter Buchmesse eigentlich ausmachen sollte: Den Büchern und dem, was rundherum dazugehört. Über die Jugendbücher schrieben wir schon.

Was uns beim Rundgang sonst noch auffiel?

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Gespielt: Ligretto (auch als iPad App)

Ligretto blau VerpackungTempo, Tempo, Tempo. Das ist es, worum es bei dem Kartenspiel Ligretto (von Schmidt-Spiele)geht. Tempo, in Übersicht, Reaktion und Handlung. Hier bleibt quasi keine Zeit zum Taktieren, denn alle Spieler spielen gleichzeitig. Mehr als ein Seitenblick auf die Stapel der Mitspieler kann wertvolle Zeit kosten. Der Schnellste gewinnt. Gut, das Glück spielt auch noch mit.
Ligretto ist Kartenspiel mit Karten von 1-10 in vier verschiedenen kräftigen Farben, was den Überblick sehr erleichtert.

Die Spielregeln sind denkbar einfach, wenn man sich vom klassischen »einer-nach-dem-anderen-Spielprinzip« gelöst hat. Jeder bekommt einen Kartensatz, legt davon zehn Karten auf einem offenen Stapel ab. Drei weitere einzeln daneben. Der Rest bleibt verdeckt. Ziel ist es für jeden Spieler, seinen Zehnerstapel loszuwerden. Dieser Stapel hat also Priorität. Kann man von den drei einzelnen Karten eine ablegen, wird die Lücke durch die oberste Karte des Zehnerstapels gefüllt. In der Mitte des Tisches werden die Karten von 1 aufwärts nach Farben sortiert abgelegt. Die verdeckten Karten werden in 3er-schritten umgedreht, um mehr Auswahl zum Ablegen zu haben. Mehr dazu in der Spielanleitung.

Hat man das Prinzip erstmal verstanden, geht es an das Handling. Denn es soll ja schnell gehen. Da ist alleine die Handhabung des Umdrehens von drei Karten in der Hand eine Herausforderung. Irgendwann ist es dann jedoch wie Fahrradfahren, es geht ganz von selbst.

Der Spielablauf ist rasant und je nach Anzahl und Schnelligkeit der Mitspieler mehr oder weniger übersichtlich. Denn wie gesagt: alle spielen gleichzeitig. Jeder versucht, seinen Kartenstapel als erster loszuwerden und zu gewinnen. Am Ende zählen aber die Punkte. Da kann (sehr selten) am Ende eines Spiels sogar der Gewinner weniger Punkte haben, als ein anderer. Denn es zählen alle abgelegten Karten. Jede Karte ein Punkt. Minus zwei Punkte pro noch vorhandener Karte des Zehnerstapels.

Ligretto ist zur Zeit das Lieblingskartenspiel von Töchterchen. Wer ist am Schnellsten? Wer hat mehr Glück bei der Reihenfolge der Karten auf dem Zehnerstapel? Wer wird mehr Karten los? Und Hilfe! Wie sollen wir den Überblick behalten? Wenn wir zu zweit spielen geht das ja, bei drei Spielern wird es schon schwieriger. Denn jeder hat 40 Karten. Je 10 einer Farbe. Das gibt bei zwei Spielern maximal acht Ablagestapel die wir im Blick haben müssen. Bei drei Spielern sind das dann schon bis zu zwölf.
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Last-Minute-Weihnachtsempfehlungen

Remember SudokuWir sprachen kürzlich darüber, welche Bücher Töchterchen dieses Jahr besonders gut gefallen haben. Das nehme ich als Anlaß, hier noch ein paar Weihnachtsempfehlungen zu geben. Nicht nur bei den Kinderbüchern. Zu vielen davon haben wir hier im Blog schon etwas geschrieben, bei manchen hatten wir aber noch keine Zeit dafür.

Am leichtesten ist eine Empfehlung für uns beim Thema Bücher. Also bei den Nicht-Kinder-Büchern. Hier ist unser Jahresfavorit einstimmig „Donnerstags im fetten Hecht“ von Stefan Nink. Mittlerweile hat auch Olaf den „skurrilen Roadtrip“ gelesen und stimmt mir vollkommen zu. Auch ohne den Autor persönlich zu kennen. Ein witziger Reiseroman voller skuriller Erlebnisse und hintergründiger Details.

Bei den Kinderbüchern ist es schon etwas schwerer. Weiterlesen

Gespielt: Sudoku von Remember

Remember SudokuIst noch jemand auf der Suche nach einem Last-Minute Weihnachtsgeschenk? Ich hätte da einen Vorschlag. Gut, ich gebe zu, ganz günstig ist es nicht, es kostet 59 Euro. Ich habe es mir vorzeitig von meinem diesjährigen Geburtstags-Geschenk-Geld gegönnt. Weil es mich schon seit Jahren reizt. Und weil ich dieses Jahr endlich einen Vorwand gefunden habe, es mir trotz des hohen Preises zu kaufen.

Wovon ich rede? Von einem Sudoku in Brettspielart. Von einem wunderschönen, variablen Sudoku von Remember. Was es zu so einem besonderen Sudoku macht? Einiges. Zum einen ist es mal etwas anderes, ein Sudoku zu spielen, statt einfach mit einem Stift auf Papier zu schreiben. Zum anderen hat dieses Sudoku nicht nur Zahlen. Ja, es hat auch Zahlen, weiße auf schwarzem Stein um genau zu sein. Aber auch Remember-typische Symbole. Beides befindet sich auf den Spielsteinen. Eine Seite Zahl, eine Seite Bild. Und die zweite Seite ist die, die es mir vom ersten Anblick an angetan hatte. Ja, ich bin empfänglich für das Remember-Design…

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Gespielt: Robo Champ von Lego

Robo Champs

Von Lego gibt es mittlerweile auch Spiele. Ein kleines schnelles Spiel ist Robo Champ. In einer Roboter-Fabrik ist das Chaos ausgebrochen und alle Roboterteile liegen wild durcheinander. Ziel des Spiels ist es, seinen Roboter möglichstschnell zusammen zu bauen. Dazu bekommt jeder der 2-3 Mitspieler ein Roboterstartteil in einer Farbe. Nun muss man mittels Würfel sein Glück versuchen, die Roboterteile in seiner Farbe zu erwürfeln. Man kann auch Teile tauschen oder klauen. Das war es dann auch schon an Spielregeln. Lego fordert aber auch ausdrücklich dazu auf selbst kreativ zu sein und eigene Spielregeln zu erfinden oder zu ergänzen.

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