Schlagwort: Geschichten

In eigener Sache: Geburtstagsschatz.de

Dürfte ich vorstellen? Geburtstagsschatz.de – Mein neues Projekt rund um Schatzsuchen für Kindergeburtstage. Jahrelang habe ich mit mir gerungen, aus meinem Hobby des Schatzsuchenausdenkens für Töchterchens Geburtstagsfeiern mehr zu machen. Jetzt habe ich es mit Geburtstagsschatz in die Tat umgesetzt, ab sofort ist auch der Shop online. Im Shop gibt es von mir entwickelte Schatzsuchen für Kinder(geburtstags)feiern. Die Schatzsuchen orientieren sich am Aufbau unserer alljährlichen eigenen. Sie bestehen jeweils aus einer Rahmengeschichte zu einem bestimmten Motto und darin integrierten illustrierten Rätseln und Aufgaben. Dazu gibt es eine Anleitung, diverse Tipps und Vorschläge, zum Beispiel. wie sich Schatzsuche und der individuelle Weg verbinden lassen und natürlich die Lösungen. Auch kostenlose Rätselsammlungen und andere Freebies gibt es bereits. Das Angebot baue ich Stück für Stück aus.

Geburtstagsschatz hat auch einen eigenen Blog. Da findet sich außer den Schatzsuchen, die wir auch hier schon veröffentlicht haben, immer wieder etwas Neues zum Thema. Vorschläge für Schatzkarten zum Beispiel. Oder Tipps zum Aufbau einer Schatzsuche. 

Lieblings-Buchempfehlungen Teil 1

Lieblingsbücher mit Steinmännchen Winterlandschaft

Aktuell ist es hier etwas ruhiger. Dezember. Viel zu tun bei uns. Es geht auf Weihnachten zu. Auch woanders gilt: Weihnachtsgeschenke für die Kinder müssen vielleicht noch besorgt werden. Bei uns gibt es immer auch Bücher. Für die, die noch auf der Suche nach Ideen sind, möchten wir hier eine Auswahl kurz vorstellen. Es sind Töchterchens Lieblingsbücher aus den unterschiedlichen Buchphasen, die, die langfristig in irgendeiner Form in Erinnerung geblieben sind. Wir geben hier nur einen kurzen Überblick, sortiert nach empfohlenen Altersangaben des jeweiligen Verlags. Manch eines ihrer Lieblingsbücher fehlt, weil es nicht mehr erhältlich ist. Das gilt vor allem für ihre Kleinkindbilderbücher, da ist nichts mehr nach.

Teil 1 vom Bilderbuch bis zu den Erstlesebüchern. 

Cover „Die kleine Motzkuh“Annette Langer, Imke Sönnichsen: Die kleine Motzkuh. Fast schon ein Klassiker, der erzählt, wie die kleine Motzkuh einfach so in das Leben von Josefine und Justus fliegt und nur entdeckt wird, weil ihre Oma eine neue Lesebrille bekommen hat. Prima im Alltag, wenn da mal wieder gemotzt wird. Eine kleine Stoff-Motzkuh ist beim Buch dabei.
Altersempfehlung: 36 Monate bis 6 Jahre.

ziegegansIsabel Abedi, Silvio Neuendorf: Blöde Ziege, dumme Gans. Wer kennt es nicht? Streitereien zwischen den Kindern. Dieses Buch zeigt auf oftmals amüsante Weise, wie unterschiedlich zwei Personen ein und dieselbe Situation wahrnehmen können, und wie man sich dann wieder vertragen kann (Link: unsere Meinung zum Buch).
Alterempfehlung: ab 4 Jahren

lieselotteAlexander Steffensmeier: Kuh Lieselotte. Die wunderbar illustrierten Bücher um die Kuh Lieselotte und ihre Freunde haben uns sehr viel Freude bereitet. Wir haben geschmunzelt und gelacht und bei fast jedem Angucken der Bilder neue amüsante Details entdeckt (Link: unsere Meinung zum ersten Band).
Altersempfehlung: ab 4 Jahren

Lindbergh CoverTorben Kuhlmann: Lindbergh. Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus. Beeindruckend und detailreich illustrierte Geschichte, deren Titel eigentlich alles über den Inhalt erahnen läßt. Weitreichend über die Illustrationen erzählt. Bei weitem nicht nur für Kinder (Link: unsere Meinung zum Buch).
Altersempfehlung: ab 5 Jahre

AlmaNikola Huppertz: Alma, ganz klein. Erstlesebuch. Das einzige Erstlesebuch, das Töchterchen wirklich beeindrucken konnte. Auch durch die Illustrationen von Jolle Tourlonias. Und das nachhaltig. Bis heute gibt es diesen Schimmer in den Augen, wenn sie es erwähnt. Mit Schrecken muss ich gerade beim Verlinken sehen, dass es dieses Buch nicht mehr gibt. Dennoch – es lohnt sich, nach Restexemplaren zu suchen (Link: unsere Meinung zum Buch).

Die Zeit, in der wir klassische Kurzgeschichten vorgelesen haben, ist anscheinend auch zu lange her. Die Bücher, die wir geliebt haben, wie zum Beispiel die wunderbar illustrierten „Nicht nur für brave Kinder“ (Amazon-Link), oder „Auf den Flügeln der Fantasie“ (Amazon-Link). sind nicht mehr erhältlich. Die Klassiker und Sammelbände, die gibt es natürlich immer noch.
Was wir sonst vorgelesen haben, waren „ganze“ Bücher. Diese folgen im zweiten Teil, der Grundschulzeit, sie sind eigentlich Bücher zum Selberlesen.

 

Gedanken: Kinder- und Jugend-Buchbewertungen

gestapelte Bücher

Sie geistert schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum: Die Frage nach dem Wert von Buchbewertungen zu Kinder- und Jugendbüchern. Buchbewertungen wie sie zum Beispiel bei Amazon zu Hauf abgegeben werden. In denen Eltern oder auch Großeltern, Tanten, Onkel etc. über die Bücher schreiben, die die Kinder gelesen haben, bzw. sogar erst lesen sollen. Oder die ihnen vorgelesen wurden. Wie oft liest man da: „Mir gefiel das Buch sehr gut (…), mein Enkel wird sich sicher darüber freuen.“ Ja, nun. Erwachsenensicht. Immer wieder, überall vor allem bei den Kinderbüchern. Erstaunlich selten im Verhältnis steht dann auch mal eine Bewertung da, in der die Reaktion der Zielgruppe, nämlich der Kinder und auch Jugendlichen erwähnt wird.

Wir schreiben hier auch über Kinder- und Jugendbücher. Aber immer nur über die, die wir unserer Tochter vorgelesen haben. Immer nur unter Berücksichtigung dessen, was sie dazu gesagt hat, wie sie reagiert hat. Es kam auch schon vor, dass ein Beitrag zu einem Buch nicht geschrieben wurde, weil ich nicht wußte, wie ich über das Buch schreiben soll, weil Töchterchens Meinung nicht so richtig greifbar war.

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Lieblingsbuchhandlung: Nimmerland in Mainz

Eingangsschild Nimmerland Mainz

„Wo kaufe ich denn jetzt die Bücher für Töchterchen?“, lautete eine meiner Fragen, als wir vor zwei Jahren nach Mainz zogen. „Im Nimmerland natürlich!“ Wie konnte ich nur so eine Frage stellen? Jeder kennt doch die Kinder- und Jugendbuchhandlung Nimmerland im Mainzer Stadtteil Gonsenheim!

Zur Woche der unabhängigen Buchhandlungen vom 4.-11. November gibt es eine schöne Blogaktion von Leckere Kekse: Blogger stellen ihre  Lieblingsbuchhandlung vor. Dem möchten wir uns sehr gerne anschließen, schon oft lag mir ein Beitrag über das Nimmerland in den Fingern. Aber muss man eine Buchhandlung, die „jeder“ kennt eigentlich noch vorstellen? Eine Buchhandlung, die mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem 2016 mit dem Deutschen Buchhandlungspreis? Nun, vielleicht muss man sie nicht unbedingt „vorstellen“, aber Mainz ist doch relativ groß, Gonsenheim liegt am westlichen Stadtrand und überhaupt – ich bin ja nicht die einzige Zugezogene in der Umgebung. Außerdem finde ich, darf das Nimmerland auch außerhalb von Mainz gerne bekannt werden und vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen Buchhändler oder gibt Mut, den Schritt zu einer spezialisierten Buchhandlung zu wagen, so wie Susanne Lux es 2005 mit dem Nimmerland tat.

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Wir lesen vor. Immer noch.

Reihe von Kinderbüchern

Ein ganz unwissenschaftlicher Beitrag zum Thema Vorlesen.

Immer wieder schreiben wir hier unter dem Stichwort Gelesen über Bücher, die wir unserer Tochter vorlesen. Die Art der Bücher hat sich im Laufe der Jahre vom klassischen Vorlesebuch über Bücher für Grundschulkinder bis hin zum Jugendbuch gewandelt. Das Kind wurde eben älter. Wir haben ihr schon immer vorgelesen. Kleine, kurze Geschichten zunächst. Ein festes Ritual entwickelte sich. Wir beginnen den Tag mit Vorlesen und beenden ihn auch damit. Bis heute ist das meist so. Ich wecke Töchterchen und lese zum Wachwerden erstmal ein kleines Stück vor. Das fällt morgens vor der Schule eher kurz aus, aber es gehört dazu. Abends, bevor sie ins Bett geht und dann selbst noch liest, gibt es ein längeres Stück. Das kann dann auch mal über eine halbe Stunde lang werden, ganz wie uns gerade danach ist. Die Lütte ist mittlerweile 12 Jahre alt. Weiterlesen

Brummbärgeschichten: im Zelt

Brummbär im Zelt

Vor vielen, vielen Jahren war ich mit meinem großen Mädchen und ihren Eltern zelten. Ich kann mich gar nicht mehr so gut dran erinnern, so lange ist das her. Aber neulich, als wir durch dieses uralte Fotoalbum blätterten, da fiel es mir wieder ein. Eine lange Fahrt war es gewesen. Sehr, sehr lang. Quer durch Deutschland und noch andere Länder. Da haben wir viel Zeit im Stau verbracht. Geschwitzt haben wir, gelangweilt haben wir uns.

Aber irgendwann waren wir auf diesem Zeltplatz irgendwo in Jugoslawien (glaube ich) angekommen. Mein großes Mädchen ist sofort aus dem Auto gesprungen, nach der langen Fahrt. Sie hat mich sogar ziemlich schnell mitgenommen. Mohrle natürlich sowieso. Ich will Euch jetzt nicht den ganzen Urlaub erzählen. Wir Kuscheltiere lagen ja meistens im Zelt. Warm war es da. Für mich mit meinem dicken Fell oft viel zu heiß. Mein Mädchen hatte in dem Zelt eine Schlafkabine für sich alleine. Das war aufregend. So ohne sichere Mauern um uns rum. Es gab da so viele Geräusche, die ich nicht kannte. Mein Mädchen natürlich auch nicht so, auch zu Hause war sie in der Nacht eher selten draußen. Ihr glaubt gar nicht, was die Grillen da nachts für einen Lärm gezirpt haben!

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Brummbärgeschichten: Waschtag

Kuscheltierwaschtag

Manchmal müssen auch Kuscheltiere baden. Meint mein großes Mädchen. Nachdem die kleinen von uns vom Hund durch die Gegend geschleppt wurden, war es wieder soweit. Selbst unser kleines Mädchen stimmte zu, weil sie so angesabbert waren. Bei den meisten Menschen landen die Kuscheltiere dann ja immer in der Waschmaschine. Aber das mag unser großes Mädchen uns nicht antun. Gut, ich paß da sowieso nicht rein, aber die anderen schon.

Nein, unser großes Mädchen badet Kuscheltiere. Natürlich mit Shampoo, welches nicht in den Augen brennt. Da hat unser kleines Mädchen drauf bestanden. Als unser kleines Mädchen in der Schule war, mußten die „Hundeopfer“ dran glauben. Mohrle auch, weil sie so schmuddelig war, fand unser Mädchen. Dabei war sie gar nicht dem Hund ins Maul gekommen.  Weiterlesen

Brummbärgeschichten: Zerbissen

Vor ein paar Wochen hat mein kleines Mädchen bei einer Freundin übernachtet. Die haben einen Hund. Einen jungen Hund, der noch ganz viel lernen muß. Ich war natürlich nicht mit, aber von den kleinen Kuscheltieren hatte sie einige dabei. Als mein kleines Mädchen zurückkam, erzählte sie uns ganz aufgeregt, dass der Hund unsere kleinen Freunde fast alle im Maul hatte und herumgetragen hat. Das fand sie irgendwie noch gar nicht schlimm.

Aber dann hat sie ihre Kuscheltiere aus dem Rucksack geholt. Plötzlich hat sie ganz laut geschrien. Ihrem kleinen Pferdchen fehlte der Schweif! Vom Hund abgebissen! Was für ein Drama. Für beide. Meinem kleinen Mädchen tat schon der Anblick weh und wie meine kleinste Freundin gelitten hat, könnt Ihr Euch ja sicher vorstellen, oder? Zum Glück war der Schweif auch mit im Rucksack. Er hing wohl vorher noch ein einem Faden fest.

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