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Ausflugstipp: Big Break Hamburg

Logo Big Break Hamburg

Nachdem wir erste Escape Room-Erfahrungen bei Secret Escapes in Mainz gesammelt hatten, wollten wir mehr davon. So nutzten Töchterchen und ich den alljährlichen Oma und Opa-Besuch in Hamburg zusammen mit einem Freund zu einem weiteren Abenteuer. Hamburg ist Escape-Hochburg, scheinbar. Wenn ich alle gefunden habe, gibt es 13 Anbieter. Wir entschieden uns für „Time Travel“ von Big Break Hamburg. Laut Webseite sollte es „ein klein wenig aktiver“ sein. Klingt gut für eine muntere 13jährige nach einem Tag im Auto. Gebucht und bezahlt haben wir online. Die Preise sind bei nahezu allen Anbietern gleich. Für 3 Personen zahlten wir 99,- Euro. Ist also nichts für „spontan, wenn man mal Lust hat“. Zumindest nicht in unserer Gehaltsklasse. 

15 Minuten vor Beginn soll man da sein, für eine Spieleinweisung. Waren wir. Der Empfang war freundlich, nachdem wir unsere Jacken ausgezogen und den Rucksack im (kostenfreien) Schließfach verstaut hatten, nahm Gründer Philip uns unter seine Obhut. Zunächst holte er für das Spiel zwei wichtige Gegenstände, die wir mit auf Zeitreise nehmen sollten. Die durften wir auch in keiner Zeit vergessen, das hätte katastrophale Folgen für die Menschheit. Umgekehrt wäre es genauso fatal, aus einer Zeit etwas mit in eine andere zu nehmen. Stichwort Butterfly-Effekt. Und schließlich mussten wir durch die Zeit reisen, um die Fehler von Professor Emerson wieder gerade zu rücken, denn die Gegenwart ist dadurch fürchterlich aus dem Gleichgewicht geraten. 60 Minuten hatten wir Zeit, dann würde sich das Zeitfenster schließen und wir wären verloren. 

Die Geschichte um das Spiel stimmte schon mal, die Art, wie Philip es uns nahebrachte, ebenfalls. Er baute erfolgreich Spannung bei uns auf. Spannung im doppelten Sinne. Neugier auf das, was uns erwartete und Anspannung, die Zeit wieder geradezubiegen. Der Zeitdruck, ja auch der war vorhanden. Philip gab uns noch diverse lebenswichtige Anweisungen und Informationen zum Spiel. 50% der Spieler schaffen es erfolgreich in den 60 Minuten. Der Ehrgeiz war geweckt. Wir waren nur zu dritt, die Mindestanzahl für „Time Travel“. Noch dazu ein Kind dabei. Die natürlich die beste Rätsellöserin war. Wir wollten es schaffen. Uns befreien und die Zeit retten. Ja, die Einführung war schon mal gelungen. 

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Ausflugstipp: Dynamikum Primasens

Wer ist schneller. Mensch oder Tier? Laufstrecke im Dynamikum

Das Dynamikum Science Center in Pirmasens stand schon lange auf unserem Ausflugsplan. Da es von Mainz aus aber auch nicht wirklich um die Ecke ist, sondern gut 120 km entfernt, hat es sich immer wieder verschoben. Schließlich machten wir uns auf die Reise, stellten erfreut fest, dass das Dynamikum weitreichend ausgeschildert ist. Der Weg zum Eingang selbst war dann aber eher zu erraten, denn im Gebäude ist er nicht mehr gekennzeichnet. 

Im Innenhof, noch vor Betreten des Mitmach-Museums, trifft man auf ein riesiges Foucaultsches Pendel. Das läßt sich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, denn der Weg zum Museum führt barrierefrei eine langgezogene Rampe hoch. Der Eintritt kostete uns als Familie 23,- Euro (gilt für zwei Erwachsene und ein Kind). Jeder bekam ein Papierband um den Arm und los ging’s.

Doch halt, was ist das Dynamikum denn eigentlich? Ein naturwissensschaftliches Museum, Schwerpunkt Physik und Bewegung. Oder nein, der Begriff „Museum“ führt in eine völlig falsche Richtung. Science Center – ein Museum zum Mitmachen. Ausschließlich zum Mitmachen. Steht man einfach nur da und guckt sich etwas an, passiert nämlich nichts. Es sei denn, man beobachtet andere Besucher bei ihren Aktivitäten. 

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Ausflugstipp: Secret Escape in Mainz

Secret Escape Games, Ausschnitt Raum Jungle Game

Vorweg: Dieser Ausflugstipp ist etwas schwierig zu beschreiben. Denn wir dürfen ja nichts verraten, nahezu alles wäre ein Spoiler. Deswegen gibt es auch keine Fotos. Auch die würden zu viel preisgeben. Das Beitragsfoto wurde mir von Secret Escape zur Verfügung gestellt.

Die Idee Escape Room begleitete uns schon eine ganze Weile, ich hatte immer etwas Bedenken, weil ich in abgeschlossenen Räumen zur leichten Panik neige. Denn in einem Escape Room wir man im Team für 60 Minuten in einem Raum eingeschlossen und muss diverse Rätsel lösen, um wieder freizukommen. Nachdem sich rausstellte, dass man letztlich die Tür notfalls jederzeit öffnen kann, war das Problem jedoch schnell abgehakt. Also los. Zwei Erwachsene, zwei (fast) dreizehnjährige Mädchen. In Mainz gibt es mehrere Escape Room Anbieter, wir entschieden uns für Secret Escape am Alicenplatz (Hauptbahnhof), einen Ableger des Frankfurter Unternehmens. Raum, Tag und Uhrzeit online ausgesucht und gebucht. Problemlos. Am Tag selbst wurden wir an unsere Buchung per Mail erinnert, als ob wir das vergessen würden… Aber scheinbar kommt das vor, dass gebucht wird und die Leute nicht erscheinen.

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Ausflugstipp: Spicy’s Gewürzmuseum

Tisch mit Gewürzen

Ein Mini-Ausflugstipp, wenn es mal um die Gestaltung eines halben Tages oder einiger weniger Stunden geht. Oder vielleicht auch nur darum, frische Gewürze zu riechen. Wir waren an einem völlig verregneten Tag im April im Spicy’s Gewürzmuseum Hamburg, es war gut besucht, aber dennoch nicht überlaufen. Wie es sich gehört, findet sich das Gewürzmuseum in der Hamburger Speicherstadt. Ein Haken vorweg: Das Spicy’s selbst ist zwar barrierefrei, aber das alte Gebäude besitzt keinen Fahrstuhl, sondern nur ein auch nicht allzubreites Treppenhaus. Kinderwagen und Rollstühle könnten sich zwar im Museum bewegen, müssten dafür aber die Stockwerke irgendwie hochgetragen werden… Ein Umstand, auf den auch auf der Webseite hingewiesen wird. Dort stehen auch die Preise, die mir immer noch ein kleines Lächeln entlocken. Nicht unbedingt die Preise, Kinder zwischen 4 und 14 Jahren zahlen 2,- Euro, Erwachsene 5,- Euro, sondern die „Eintrittskarten“: Eine Tüte Gummibärchen für die Kinder und eine Tüte Pfeffer für die Erwachsenen.  Weiterlesen

Ausflugstipp: Miniatur Wunderland Hamburg

Miniatur Wunderland: Hamburg Michel und Feuerwehreinsatz

Schon seit Jahren denke ich beim Familien-/ Freundebesuch in Hamburg an einen Besuch im Miniatur Wunderland in Hamburg. Zugegebenermaßen wollte ich auch warten, bis der Italienabschnitt fertig ist. Zum Jahreswechsel haben wir es endlich geschafft. Den besten Freund angerufen und los. Er hat uns vorab über die Webseite des MiWuLa die Tickets für eine Eintrittszeit reserviert, so dass uns lange Wartezeiten vor Ort erspart blieben. Hier zuvor hinzugucken ist besonders in den Ferien hilfreich, ist die Modelleisenbahnwelt in der Hamburger Speicherstadt doch immer sehr gut besucht. Das Miniaturwunderland erstreckt sich inzwischen über mehrere Etagen und ist längst kein Geheimtipp mehr. Aktuell kostet der Eintritt für Erwachsene 13 Euro, für Kinder unter 16 Jahren 6,50€. Ein absolut gerechtfertigter Preis, finde ich.

Miniatur Wunderland: Berge, Häuser, Schienen Italienabschnitt

Was habe ich eigentlich erwartet, bevor ich da war? Ich fragte mich, ob eine Modelleisenbahnlandschaft ausgerechnet mich wirklich begeistern kann, war aber auch sehr neugierig auf die Umsetzung ganzer „Welten“ in Miniaturform. Womit ich das Fazit zum Teil vorwegnehmen möchte: Wir waren begeistert. Mindestens. Alle drei.

Von vorne. Was Töchterchen und ich nicht wußten, war, dass unser Freund auch noch eine Führung hinter die Kulissen dazu gebucht hatte. Eine hervorragende Idee, wie sich zeigen sollte. Weiterlesen

Ausflugstipp: MS Wissenschaft

MS Wissenschaft am Anleger Mainz

MS Wissenschaft Station 1Nur ein kurzer Tipp. Die MS Wissenschaft liegt vom 2.-4. Juni 17 in Mainz. Wir waren heute da. Vor ein paar Jahren hatten wir schon einmal die Gelegenheit eine Ausstellung des Wissenschaftschiffes besuchen zu können und ich erinnerte mich daran, dass es bei uns allen gut ankam. Die aktuelle Ausstellung heißt: „Meere und Ozeane“. Eine kleine Information vorweg: Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Für jeden. Damit kann sich den Besuch wirklich jeder leisten, auch die Menschen, die sonst jeden Cent hüten müssen. Entgegen dem ersten Anblick können auch Rollstuhlfahrer in die Ausstellung, zumindest steht ein Treppenlift zur Verfügung. Konzipiert ist „Meere und Ozeane“ für Kinder ab 12 Jahren, aber wir sahen auch einige (deutlich) jüngere Kinder, die ihren Spaß hatten.

Es war angenehm leer heute Nachmittag auf dem Schiff. Kein Gedränge, keine Enge, mit ein wenig Geduld konnten wir jede Station angucken und ausprobieren. Ja, ausprobieren. Nicht nur Informationstafeln lesen ist angesagt, auch mitmachen. An der Information kann man sich einen Audioguide (leider nur deutsch) leihen, auf welchen wir aber verzichteten. Andere (erwachsene) Besucher berichteten, er würde einen Mehrwert bieten.

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Ausflugstipp: Abenteuer Dschungelland

Abenteuer Dschungelland EingangFerien. Zeit, die Omas und Opas in Norddeutschland zu besuchen. Dieses Mal fuhren wir mit einem Freund noch ein Stück weiter Richtung Norden ins Abenteuer Dschungelland in Weissenhäuser Strand. Das Wetter war mit Kälte und Sturm definitv nicht für einen Tag draußen geeignet und das Dschungelland ist Drinnen. Da das Ganze teilweise etwas chaotisch wirkt, berichte ich es mal so, wie wir es erlebten.

Ankunft, die Warteschlange ist gar nicht mal so lang, aber es wirkt ein wenig eng im Eingangsbereich. Vor uns Leute, die anscheinend ein Kombi-Ticket mit dem benachbarten Spaßbad gebucht hatten. Das Bad war aber leider erstmal wegen Überfüllung geschlossen. Wir bezahlten (11,-€ pro Person, egal ob Kind oder Erwachsener), bekamen einen Stempel auf die Hand und die Quittung mit dem Hinweis, dass wir damit den ganzen Tag bis 21:30 Uhr (!) rein und raus könnten.

Dann waren wir so richtig drinnen. Ähm, ja und nun? Eng war es, halbwegs dunkel und wir ziemlich orientierungslos. Ein paar Terrarien waren in dem Raum zu finden. Naja gut, ein paar mehr. Bevor ich mich jedoch orientieren konnte, war Töchterchen schon um die Ecke im „Verbotenen Tempel“ verschwunden. Dschungelland, Verbotener TempelIns Dunkle. Richtig dunkel, mit UV-Beleuchtung. Da war es richtig eng und der Boden war – sagen wir mal – variabel gestaltet. Eine Ecke weiter war klar: Hier ist der Spiegel-Irrgarten. Nicht nur Spiegel, sondern eben auch dunkel. Nun mußte man also seinen Weg dadurch finden, was gar nicht mal so schwer war. Aufregender war der wechselnde Boden unter den Füßen. Über den ich jetzt nichts weiter sage, wer hinwill, wird es merken.

Insgesamt war der „Verbotene Tempel“ im unteren Bereich ziemlich eng und verworren. Die beworbene Grabkammer war dunkel und Töchterchen eindeutig zu laut und unheimlich. Wir gingen nicht rein. Am interessantesten war dann wohl die Brücke, die durch eine dunkle, mit vielen kleinen Lichtern beleuchtete, sich drehende Tonne führte. Besonders wir beiden Erwachsenen hatten mit dem Gefühl zu kämpfen, dass wir uns drehen würden. Nach einer Brückenüberquerung war mir dann auch wirklich schlecht. Es gibt hier noch ein paar andere Räume, mit verschiedenen kleinen „Attraktionen“, sagen wir lieber „Spielereien“, alle sind irgendwie miteinander verbunden. Ich neige zur Orientierungslosigkeit und war hoffnungslos überfordert, spontan zu realisieren, welcher Weg nun wohin führte. Weiterlesen