Autor: Anja

In den Netzwerken als Schreibmamsell unterwegs. Immer auf der Suche nach Zeit (und Mut) die diversen Ideen zum Leben zu erwecken.

Spieletest: Das verrückte Labyrinth

labyrinthEin Spiel für jung und alt, ganz ohne Würfel. Taktisches Denken ist hier ungemein hilfreich, doch lest selbst:

Das Spiel
Das verrückte Labyrinth ist ein Brettspiel für 1-4 Spieler ab 8 Jahren, allerdings spielt unsere Tochter es schon, seitdem sie ca. 3,5 ist. Mit ein wenig Hilfe klappt das erstaunlich gut, grundsätzlich war ihr schnell klar worum es geht. Interessanterweise fehlt hier mal die Altersbegrenzung nach oben hin, wie sie die Spielehersteller so gerne mit aufdrucken. Kein von 8-88 Jahren…
Es gibt ein Spielbrett auf dem 12 Quadrate mit aufgemalten Steinmauern, Wegen und Symbolen aufgeklebt sind. Zusätzlich hat man vier Spielsteine, 34 weitere sogenannte Gängekarten und 24 Geheimniskarten.
Die Gängekarten werden in unbestimmter Mischung und Richtung auf dem Spielfeld verteilt, die Plätze hierfür sind durch die bereits festen Karten vorgegeben. Eine Karte bleibt übrig. Dann erhält jeder Spieler eine Spielfigur und schließlich werden die Geheimniskarten gleichmäßig auf die Spieler verteilt. Diese Karten darf sich aber keiner angucken und sich liegen mit dem Rücken nach oben auf dem Tisch.

Spielidee
Die Spieler befinden sich in einem verwunschenen Labyrinth, in dem sie verschiedene Schätze und Lebewesen finden müssen.
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Spieletest: Schau genau

Schau genau von Wehrfritz ist ein Spiel, welches einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich kann mich heute noch daran erinnern, dass ich es im Kindergarten gespielt habe und das ist nun wirklich einige Jahrzehnte her. Ein Klassiker also.  Ich weiß noch, dass ich mich stundenlang alleine damit beschäftigen konnte und alleine der Anblick der inzwischen durchaus veränderten Packung die Erinnerung an Details wieder erwachen ließ.

Ganz klar: Schau genau mußte auch bei uns zu Hause Einzug halten und sei es nur aus nostalgischen Gründen. Nein, für Frau Wirbelwind ist etwas Konzentration auch mal ganz gut. Zumal sie sehr genau beobachten kann und auch gerne tüftelt. Denn letztendlich ist es das, worum es bei Schau genau geht: Hingucken, Details betrachten und mit Konzentration bei der Sache sein. Der Name ist hier Programm.
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Frohe Ostern

Wir wünschen allen Frohe Ostertage.
Hoffentlich hat der Osterhase die Ostereier und was er den Kindern vielleicht sonst noch gebracht hat, wettersicher versteckt. Und sich nicht zu schwere Verstecke ausgesucht.
Schöne und vor allem gesunde Feiertage!

E. George: Undank ist der Väter Lohn

Auch in diesem Roman von Elizabeth George spielen wieder Inspector Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers die Hauptrollen. Wer die beiden kennt wird hier überrascht feststellen müssen, daß von der bewährten Teamarbeit nichts mehr übrig ist.

Für alle anderen hier eine kurze Einführung. Lynley und Havers wurden in dem ersten Krimi der Reihe von Elizabeth George zu Partnern. Lynley ist von Haus aus gut situiert, braucht sich keine Gedanken ums Geld zu machen, sieht gut aus und ist brilliant. Havers hingegen kommt aus ärmlichen Verhältnissen, ist dick und immer ungeschickt gekleidet, fühlt sich im Grunde in ihrer eigenen Haut nicht richtig wohl. Dafür gibt sie aber oft aus dem Bauch heraus die richtigen Hinweise. Dieses ungleiche Paar muß sich nun zusammenraufen. In den Krimis geht es bei weitem nicht nur um die Fälle der beiden, sondern auch um ihre Beziehung zueinander, ihr Privatleben, ihre Probleme, Sorgen und Hoffnungen.

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Katherine Neville: Das Montglane Spiel

montglaneIch habe bei der Arbeit teilweise Zeit zum Lesen. Somit arbeite ich mich kontinuierlich durch unseren Bücherschrank. Das heißt, meistens laß ich mir von Olaf eines seiner Bücher geben, dann ist er Schuld wenn es mir nicht gefällt 😉 So gab er kürzlich Kathrin Nevilles “Das Montglane-Spiel”. Auf den ersten Blick sagte ich: “Aber so’n historischer Kram ist doch nichts richtig für mich.” Denn das erste Kapitel hieß “Montglane – Frühjahr 1972”. Er riet mir, doch einfach mal zu lesen und ich muß im Nachhinein sagen, ich habe es nicht bereut.

So historisch ist der Roman aus dem Goldmann Verlag auch gar nicht. Sozusagen nur zu Hälfte. Die zweite Hälfte spielt in den 70er Jahren und ist damit als relativ aktuell zu bezeichnen. Auch wenn man sich während des Lesens manchmal fragt, warum die denn alle keine Handys zur Hilfe nehmen… Im Ernst, ich habe das Buch letztendlich kaum aus der Hand legen können und mich von einem Jahrhundert zum Nächsten gehangelt. Doch jetzt erstmal ein grober Überblick über das Buch, wie immer ohne genauere Angaben um dem Eigen-Lesen nichts vorwegzunehmen.

Inhalt:
Der Titel das Buches sagt aus worum es geht: “Das Montglane-Spiel”. Hierbei handelt es sich um ein Schachspiel, welches Karl der Große von Mauren geschenkt bekam. Es heißt, dieses wundervoll angefertigte Schachspiel enthalte eine magische Formel zur Verleihung von Macht. Die geheimnisvollen Kräfte dieses sagenumwobenen Spiels führen zu allerelei Unruhen und im Laufe des Romans auch zu vielen Toten.

Zentrale Figuren in Nevilles Geschichte sind die Nonnen Mireille und Valentine, die im 18. Jahrhundert im Montglane-Kloster leben. Sie erhalten zu Beginn der französischen Revolution von ihrer Äbtissen einige Figuren ausgehändigt und bekommen trotz ihres jungen Alters die Verantwortung für viele andere Nonnen und deren Figuren. Die beiden flüchten nach Paris zu Valentines Onkel, durchleben die Unruhen, flüchten und schließlich landet Mireille auch in Algerien. Sie befindet sich auf der Suche nach dem Geheimnis des Schachspiels, welches so lange in ihrem Kloster vergraben war.

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Monty Roberts: Der mit den Pferden spricht

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Monty Roberts ist der echte “Pferdeflüsterer”. Er diente als Vorbild für Nicholas Evans Bestseller Roman. Und er ist vor allem in seinen Handlungsweise wesentlich konsequenter als der Möchtegern-Pferdeflüsterer Robert Redford im gleichnamigen Film. Denn hier wird Monty Roberts wetlberühmtes „Join Up“ ad absurdum geführt, fesselt Tom Booker doch am Ende das Pferd und zwingt es zu Boden. Eine Szene gegen die Monty Roberts sich sehr gewehrt hat und von der er sich distanziert.

In “Der mit den Pferden spricht” beschreibt er anschaulich und lehrreich seinen Lebensweg mit den Pferden. Roberts war Sohn eines Ranchbesitzers und war somit von klein auf den Umgang mit Pferden gewohnt. Er lernte es die Pferde “zu brechen”, eine übliche Methode um die Pferde zu zähmen und einzureiten. Allerdings war er mit dieser Art mit Pferden umzugehen stets unglücklich und zog sich schon als Kind heimlich zurück, das Verhalten der Tiere zu studieren. Zumal auch er selbst ständig von seinem Vater geschlagen wurde. Er beobachtete jede Bewegung der Pferde in der Herde. Im Laufe der Zeit entwickelte er seine eigene Methode die Pferde zu zähmen. Hierbei arbeitet er ganz ohne Gewalt und baut ausschließlich darauf das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen. Wie er das erreicht hat er sich in seinen Tagen und Nächten in der freien Natur bei den Pferden selbst abgeguckt.

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I. Abedi & S. Neuendorf: Blöde Ziege – Dumme Gans

ziegegansUnsere Tochter (5) zickt sich zur Zeit viel mit ihrer besten Freundin an. Das endet zuweilen auch mal mit Bauchschmerzen am Abend. Hinzu kommen noch ein paar Dinge, mit denen sie sich das Leben schwer macht. Das veranlaßte uns, nach einem Buch u.a. zu diesem Thema zu suchen.

Wir machten uns auf den Weg in den Buchhandel. Es war gar nicht so leicht, ein Buch zu finden, welches unseren Vorstellungen gerecht wurde. In die engere Auswahl kamen schließlich drei Bücher, darunter ein schon optisch wunderschönes Bilderbuch: Blöde Ziege – Dumme Gans, geschrieben von Isabel Abedi und illustriert von Silvio Neuendorf.

Nehmen wir das Fazit vorweg. Das Buch ist ein voller Erfolg. Zur Zeit wird hier nichts anderes mehr gelesen. Immer wieder möchte unsere Lütte die Geschichten hören und die wundervollen Illustrationen werden haarklein auseinander genommen. In ihrem Kopf arbeitet es, wie die kleine Gans und die kleine Ziege ein und dieselbe Geschichte ganz anders erleben. Dass auch bei den beiden Freundinnen nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und sie dennoch am Ende immer wieder die besten Freundinnen sind.

Damit zum Inhalt.
Die kleine Ziege und die kleine Gans sind die allerbesten Freundinnen, auch wenn sie sich mindestens einmal am Tag zanken.

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Hick!

Der erste Eierlikör der diesjährigen Ostersaison ist fertig. Gut 2 Liter. Fragt sich nur, wie lange die reichen. Einmal Nachschub kann es noch geben, dann ist der gute Apotheker-Alkohol alle.

Die Küche ist einigermaßen aufgeräumt. Nur die Müllentsorgung (jede Menge Eierschalen) muß noch warten. Im Gewitter und Hagel gehe ich deswegen nicht raus. Bäh-Wetter.