Autor: Anja

In den Netzwerken als Schreibmamsell unterwegs. Immer auf der Suche nach Zeit (und Mut) die diversen Ideen zum Leben zu erwecken.

Spontane Gedanken nach der Buchmesse

Buecherwand BuchmesseKurze persönliche erste Gedanken nach der Buchmesse:

Die Enttäuschung der Messe war eindeutig der Cyber Classroom. Interessant zum Beispiel das Ohr in 3D zu sehen, aber das Ganze war so banal präsentiert, dass der gute Ansatz jeglichen Reiz verliert.

Unser Messehighlight war gar kein Buch, sondern die Sorgenfresser am Stand der Schmidt Spiele. Stoffiguren, in welche das Kind abends seine aufgemalten/ -geschriebenen Sorgen stecken kann, die der Sorgenfresser dann auffrisst. Die zugehörigen Bücher sind uns leider nicht begegnet.

Wir haben unzählige Bücher gesehen, die man durch die Filterung der Buchhandlungen nur mit Glück zu Gesicht bekommt. Und damit haben wir jede Menge neue Ideen für Töchterchen.

Unsere Zeit hat nicht gelangt, auch den Bildungsbereich konnten wir nur im Schnelldurchgang mitnehmen.
Leider. Da gab es einiges, was wir gerne noch näher betrachtet hätten. Onilo zum Beispiel. Die Gutenbergpresse.

Wir arbeiten das jetzt noch durch und berichten dann weiter.

Ausprobiert: Lernerfolg Vorschule – Prinzessin Lillifee

 

Prinzessin Lillifee AppFrau Wirbelwinds Lieblings-iPad-App hat gerade bei der Frankfurter Buchmesse die GIGA-Maus 2012 gewonnen. Ein Grund diesen schon lange in den Entwürfen liegenden Test zu Ende zu schreiben.

Auch wenn Töchterchen eigentlich schon aus dem Zielgruppen-Alter rausgewachsen ist und die Aufgaben eher „kiki“ findet, wenn sie das iPad in die Hand nimmt, spielt sie auch immer Lernerfolg Vorschule – Prinzessin Lillifee von Tivola. Mit der Grundschulreihe von Tivola kann sie leider nicht allzu viel anfangen. Nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des kleinen Vampirs, der dort die Hauptfigur spielt. Der spricht sie so wenig an (um es positiv zu formulieren), dass die Apps gar nicht richtig ausprobiert werden. Auch die anderen Apps von Lernerfolg Grundschule üben auf sie keinen Reiz aus.

Prinzessin Lillifee hingegen mag Töchterchen immer noch, auch wenn diese ansonsten ziemlich aus ihrem Kinderleben entlassen wurde. Da merkt man dann doch die Zweitklässlerin. Tivolas Lernerfolg Vorschule hat schon viele positive Kritiken bekommen und es gibt die App letztlich in zwei Varianten: Prinzessin Lillifee für Mädchen und Captain Sharky für Jungen. Die beliebten Kinderfiguren tragen sicher einiges zum Erfolg der Apps bei.

Lernerfolg Vorschule Prinzessin Lillifee Startmenü

Was kann die App, außer durch geschickte Wahl der Titelfiguren punkten? Zunächst mal kann sie von Kindern im Vorschulalter ohne Eltern gespielt werden, denn es gibt nichts zu lesen, die Anweisungen werden alle gesprochen. Von Prinzessin Lillifee versteht sich. Sie begrüßt die „kleine Feenfreundin“ freundlich und erklärt ihr alles notwendige. Wenn man allerdings am Anfang auf das Fragezeichen klickt, da erfolgen die nützlichen Tipps dann doch ausschließlich mit Text. Der Stern unten führt dann auch leider noch direkt zum App Store. Weiterlesen

Wir haben ein Bücher-Kind

Bücherhaufen Frau Wirbelwind liebt Bücher. Vor allem solche, die wir ihr vorlesen. Mit dem Selber-Lesen hat sie es noch nicht so. Leider. Aber ich gehe davon aus, dass sich das noch ändert…

Irgendwann, als sie ca. 5 Jahre alt war, mußte eine Regelung für den Bücherkonsum her. Bücher ausleihen kam für sie nicht in Frage, sie konnte sich nicht wieder trennen (das hat sich zum Glück inzwischen geändert).
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Frisch angelegt: Facebook Liste Kinderbücher

Ich bringe ein wenig Ordnung und Übersicht in „mein“ Facebook. Am besten geht das, finde ich, mit Hilfe von Listen. Ganz frisch angelegt habe ich mir jetzt die Liste Kinderbücher. Darauf zu finden sind Autoren und Verlage der Bücher, die hier bei uns im Hause gelesen werden. Sofern sie über eine Facebook Seite verfügen, natürlich. Denn zum Beispiel die Random House Verlage (bei uns gibt es viele cbj Bücher) sind noch nicht in den sozialen Netzwerken aktiv. Zum Glück aber ein paar ihrer Autoren. Usch Luhn und Hortense Ullrich zum Beispiel.
Die Liste ist öffentlich, war mag darf sie sich gerne abonnieren.
Die Liste ist wie gesagt ganz frisch, ich werde sie sicher noch ergänzen.

Hinweis: Bei dieser Liste geht es nur um die Bücher aus der Freizeit. Schulbuchverlage finden sich auf einer anderen Liste zu Kindern und Bildung.

Optische Bauarbeiten

Nicht wundern: Wir überarbeiten senkpiel.net gerade. Eigentlich geht es nur um ein neues Theme. Eigentlich. Die Auswahl ist nicht ganz leicht, das ist das eine. Das andere ist, dass die Einstellungen unseres alten Themes nur sehr bedingt auf moderne WordPress Themes übertragbar sind und wir letztlich alle Einstellungen neu machen müssen. Das heißt: Die Optik ist zur Zeit wechselhaft und die Sprachwahl ist auch noch nicht ausgereift. Wir basteln dran!

Ausflugstipp: Hagenbeck und das neue Eismeer

Wir sind mal wieder zu Besuch bei Oma in Hamburg. Heute ging es zu Hagenbecks Tierpark, das neue Eismeer bestaunen. Oma hatte schließlich von den Nachbarn gehört, das solle so toll sein. Wir wollten sowieso hin.

Ich wußte, Hagenbeck ist teuer. Kein Vergleich zum Frankfurter Zoo.
Hagenbecks Tierpark ist aber auch riesig. Auch kein Vergleich zum Frankfurter Zoo. Dennoch: Für 3 Erwachsene plus Kind kamen wir nur dank einer Bonuskarte von Oma mit 70 Euro rein, sonst wären es 75,- gewesen. Wie soll sich eine normale Familie das leisten?

Frau Wirbelwind wollte direkt zum Eismeer. Zum Glück sind wir am Gazellenkamp rein, da kommt man ziemlich schnell dort an. Und was soll ich sagen? Wir waren beeindruckt. Ja, wir kennen die Sichtscheiben bei Unterwassergehegen, aber im Eismeer ist das noch mal ein ganz anderer Eindruck. Auch wieder: Kein Vergleich zum Frankfurter Zoo. Wir hatten Glück (oder liegt es am hohen Eintrittspreis?), dass trotz strahlendem Sonnenscheins und Ferien erstaunlich wenig los war. Somit konnten wir überall gucken. Zunächst sahen wir einen faul herumliegen Seelöwen.

Bei Walroßdame Neseyka und ihren Kegelrobben-Gesellschaftern kamen wir genau in dem Moment an, als eine Pflegerin zum Zwischenfüttern und Untersuchen bei ihnen eintrat. Und wir standen quasi direkt daneben.

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Usch Luhn: Nele und die neue Klasse

Es dauerte ein wenig, bis Töchterchen sich für „Nele und die neue Klasse“ von Usch Luhn begeistern konnte. Schließlich ist Nele keine Fee, sondern ein ganz normales Mädchen. Das allerdings auf eine Burg zieht.

Mich reizte die Inhaltsangabe, deswegen habe ich es gekauft. Auch dass am Ende noch ein Anhang mit Neles Tagebuch und weitere Ergänzungen zum Buch sind, fand ich gut. Beim ersten Vorlesen war die Resonanz verhalten. Beim zweiten Mal jedoch fing Madame an, sich für Nele und ihr Leben zu interessieren. Gerade Plemplem der verrückte Papagei hat es ihr angetan. Da muß ich manchmal doch bremsend eingreifen, wenn sie nur noch “Plemplem, Plemplem, total plemplem” kreischt.
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