5. Mai 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Kopfüber

Mein kleines Mädchen hat ein Hochbett. Zum Glück eines mit hohen Absicherungen an den Seiten. Da ich immer am Rand schlafe, finde ich das sehr gut. Ich will ja auch nicht rausfallen, ist nämlich ganz schön hoch. Durch die Bullaugen in den Brettern kann ich auch immer rausgucken. Irgendwie finde ich das da oben auch ganz gemütlich. Ich denke immer das ist wie unser Nest. Besonders morgens, da ist es schön. Wenn unsere Mädchen nicht da sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

Neulich fand unser kleines Mädchen, wir sollten alle mal raus aus dem Bett. Auch ich. Mich kann sie aber nicht so einfach die Leiter hinuntertragen oder mit einem kleinen Körbchen abseilen, wie die anderen. Weiterlesen →

28. April 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: aufregender Ostertag

Brummbär und OsterhasenLetzten Montag war Ostern. Da konnte ich hier nichts erzählen. Hätte ich ja gerne, aber ich war mit meinem kleinen Mädchen unterwegs. Da gab es für mich kein Internet. Jetzt sind wir alle wieder zu Hause.

Der Ostersonntag war bei uns ziemlich turbulent. Also aufregend war er, besonders für mein kleines Mädchen. Schon am Abend vorher war sie ganz aufgeregt und konnte kaum einschlafen. Wir waren nämlich die Woche alle beim Papa von meinem großen Mädchen zu Besuch. Sonntag Morgen freute meine Kleine sich dann ganz doll, rannte runter. Und übersah den Schokoladenhasen, der sich direkt auf ihrem Weg aus dem Bett in einen Blumentopf bestellt hatte. Der war jetzt ein bißchen traurig, ich habe ihm aber erklärt, dass sie bestimmt nicht damit gerechnet hatte, dass hier oben jemand wäre. Da war er ein wenig getröstet. Später hat sie ihn dann auch noch entdeckt.

Unten wollte die Lütte dann erst frühstücken, da staunten aber alle Erwachsenen (hat mein großes Mädchen mir verraten). Gefunden hat mein kleines Mädchen aber trotzdem vorher schon etwas.

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24. April 2014
von Anja
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Ausprobiert: MVGmeinRad (Leihfahrrad in Mainz)

Leihrad von MVGmeinRadIn meinen Mittagspausen zieht es mich oft für einen Spaziergang nach draußen. Auf meiner üblichen Runde komme ich direkt an einer Fahrradleihstelle von MVGmeinRad vorbei. Nicht immer nur rumlaufen, sondern mal Radfahren, das wäre doch etwas, dachte ich mir jetzt. Ich wollte es ausprobieren.

Ich machte mich auf die Suche nach Informationen. Eine halbe Stunde mit einem gelben Rad kostet im Normaltarif 1 €, es gibt aber auch verschiedene Tarife für Vielnutzer. Macht für mich zunächst aber wenig Sinn, damit sich das rechnet, müßte ich wahrscheinlich deutlich mehr fahren, als ich es in den Mittagspausen jemals tun werde.
Die Anmeldung erfolgt zunächst online (geht aber auch im Service Center). Daten eingeben und los. Dachte ich. Aber da fehlt ja noch was. So genau hatte ich mir das System im Vorfeld nicht durchgelesen. Nachdem ich mich angemeldet hatte, erfuhr ich, dass ich mir nun noch meine Kundenkarte gegen Vorlage meines Personalausweises im MVG Service Center am Mainzer Hauptbahnhof abholen muß. Kundenkarte? Abholen? Äh? Mein Glück, dass der Bahnhof und damit das Service-Center innerhalb einer Mittagspause zu Fuß zu erreichen ist.

Ich machte mich also mittags auf den Weg. Von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin erfuhr ich während der Kartenausstellung alles Wichtige. Die PIN für die Kundenkarte gibt man sich selbst, die Karte wird direkt am Schalter programmiert. Einfach, schnell, unkompliziert. Leider reichte die Zeit nicht mehr, das System gleich auszuprobieren. Ich mußte bis zum Feierabend warten.

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15. April 2014
von Anja
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Ausflugstipp: Abenteuer Dschungelland

Abenteuer Dschungelland EingangFerien. Zeit, die Omas und Opas in Norddeutschland zu besuchen. Dieses Mal fuhren wir mit einem Freund noch ein Stück weiter Richtung Norden ins Abenteuer Dschungelland in Weissenhäuser Strand. Das Wetter war mit Kälte und Sturm definitv nicht für einen Tag draußen geeignet und das Dschungelland ist Drinnen. Da das Ganze teilweise etwas chaotisch wirkt, berichte ich es mal so, wie wir es erlebten.

Ankunft, die Warteschlange ist gar nicht mal so lang, aber es wirkt ein wenig eng im Eingangsbereich. Vor uns Leute, die anscheinend ein Kombi-Ticket mit dem benachbarten Spaßbad gebucht hatten. Das Bad war aber leider erstmal wegen Überfüllung geschlossen. Wir bezahlten (11,-€ pro Person, egal ob Kind oder Erwachsener), bekamen einen Stempel auf die Hand und die Quittung mit dem Hinweis, dass wir damit den ganzen Tag bis 21:30 Uhr (!) rein und raus könnten.

Dann waren wir so richtig drinnen. Ähm, ja und nun? Eng war es, halbwegs dunkel und wir ziemlich orientierungslos. Ein paar Terrarien waren in dem Raum zu finden. Naja gut, ein paar mehr. Bevor ich mich jedoch orientieren konnte, war Töchterchen schon um die Ecke im „Verbotenen Tempel“ verschwunden. Dschungelland, Verbotener TempelIns Dunkle. Richtig dunkel, mit UV-Beleuchtung. Da war es richtig eng und der Boden war – sagen wir mal – variabel gestaltet. Eine Ecke weiter war klar: Hier ist der Spiegel-Irrgarten. Nicht nur Spiegel, sondern eben auch dunkel. Nun mußte man also seinen Weg dadurch finden, was gar nicht mal so schwer war. Aufregender war der wechselnde Boden unter den Füßen. Über den ich jetzt nichts weiter sage, wer hinwill, wird es merken.

Insgesamt war der „Verbotene Tempel“ im unteren Bereich ziemlich eng und verworren. Die beworbene Grabkammer war dunkel und Töchterchen eindeutig zu laut und unheimlich. Wir gingen nicht rein. Am interessantesten war dann wohl die Brücke, die durch eine dunkle, mit vielen kleinen Lichtern beleuchtete, sich drehende Tonne führte. Besonders wir beiden Erwachsenen hatten mit dem Gefühl zu kämpfen, dass wir uns drehen würden. Nach einer Brückenüberquerung war mir dann auch wirklich schlecht. Es gibt hier noch ein paar andere Räume, mit verschiedenen kleinen „Attraktionen“, sagen wir lieber „Spielereien“, alle sind irgendwie miteinander verbunden. Ich neige zur Orientierungslosigkeit und war hoffnungslos überfordert, spontan zu realisieren, welcher Weg nun wohin führte. Weiterlesen →

14. April 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Alte Freunde

Mein großes Mädchen hatte früher noch einige andere Kuscheltiere. Viele davon hatte sie wie mich von ihrem Opa geschenkt bekommen. Als unser Mädchen irgendwann auszog, ließ sie uns zurück. Gut, die engste Beziehung hatte sie immer zu Mohrle und mir. Uns tat es auch am meisten weh, dass sie uns zunächst nicht mitnahm.

Als erstes holte unser großes Mädchen dann Mohrle zu sich, ich mußte noch einige Jahre mehr warten. Das habe ich Euch ja schon in einer meiner Geschichten erzählt. Die anderen mußten noch länger warten, bis sie nachgeholt wurden. Letztes Jahr war es soweit: Unsere Mädchen nahmen alle Kuscheltiere mit zu sich nach Hause. Ihr glaubt gar nicht, was für eine Party wir hier veranstaltet haben. Aber davon erzähle ich Euch ein anderes Mal.

Heute möchte ich Euch nur sagen, dass auch wir Kuscheltiere Gefühle haben und leiden, wenn unsere Kinder irgendwann groß werden und uns nicht mehr so brauchen. Auch wenn wir das natürlich wissen, dass es irgendwann soweit kommen wird. Aber ein paar Streicheleinheiten zum Abschied, die würden es uns leichter machen, wenn Ihr Menschen uns verlaßt. Oder verschenkt. Oder… Nein, daran mag ich jetzt gar nicht denken.

Meine alten Freunde wohnen jetzt bei uns im Gästezimmer. Das ist schön, so können wir uns jederzeit sehen. Wir haben uns ganz schön viel zu erzählen, von all dem, was wir erlebten, während wir getrennt waren. Ich finde, wir haben großes Glück, dass unsere Familie uns alle (naja fast alle) aufgehoben hat und wir auch heute noch zusammenseindürfen.

8. April 2014
von Olaf
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Besucht: Fasanerie

So langsam kommt die Sonne raus. Endlich kann man mal wieder Zeit draußen verbringen. Wenn man aus dem Großraum Wiesbaden kommt liegt die Fasanerie nahe.
Der Vorteil? Es ist kostenlos, das Tierfutter kostet einen Appel und ein Ei. Nimmt man sich ein Cross-Boule mit, kann man locker einen kompletten Tag dort verbringen.

Allerdings, will man die Tiere füttern, sollte man schon vormittags da sein. Ab ca. 12:00 haben die Tiere kein Interesse mehr am Futter. Und das Füttern ist schon ein Highlight. Gerade bei den Schafen oder dem Rotwild. Strahlende Kinderaugen sind garantiert.

Der Spielplatz ist gerade im Sommer toll. (ProTipp: Wechselklamotten mitnehmen). Wasser, Sand… Muss ich mehr schreiben?

Wenn man so einen Tag im Freien verbringt, dann bekommt man Hunger. Oder Lust auf ein Eis! Und auch hier punktet die Fasanerie. Die Preise sind Familienfreundlich. Allerdings muss man ab ca. 12:00 ein wenig Wartezeit einrechnen.

Ein besonderes Highlight ist die Bären- und Wolffütterung. Übrigens so ziemlich die einzige Möglichkeit die Tiere zu sehen. Ach ja… Früh da sein lohnt sich. Sonst steht man in dritter Reihe!

Die Fasanerie ist für einen Familienausflug einfach super. Keine Eintrittskosten, die Preise am Kiosk sind human. Der Spielplatz ist klasse, insbesondere im Sommer.

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7. April 2014
von Anja
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Neue Vitaminschnitzer

Apfel-Mandarinen-Schnecke

Töchterchens Création. Schnecke aus Apfel und Mandarine mit Marzipanaugen kriecht auf einem Weg aus Sonnenblumenkernen. Im Hintergrund Schmetterling und Sonne und Wolke aus Käse.

Leider ist meine Zeit zur Gestaltung kinderfreundlicher Obst- und Gemüsebeilagen sehr rar geworden. jetzt gibt es aber mal wieder ein paar  neue Beispiele bei den Vitaminschnitzern. Mit ein paar dreidimensionalen Sachen.

7. April 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Kuscheltierausflug

Brummbaer-Ausflug2Ich muß Euch mal ein Geheimnis erzählen. Das kann ich, weil Ihr mir das ja  sowieso nicht glauben werdet. Ich bin ja schließlich nur ein dicker, alter Kuschelbär. Dicke alte Kuschelbären liegen tagsüber ja immer nur da herum, wo ihr Kind sie liegen gelassen hat. Genau wie alle anderen Kuscheltiere. Glaubt Ihr, stimmt’s?

Ihr irrt Euch. Ihr habt ja keine Ahnung, was wir so alles machen, wenn ihr Menschen mal aus dem Haus seid. Natürlich wissen wir immer, wann Ihr zurückkommt und deswegen fällt Euch nie auf, dass wir in Eurer Abwesenheit auch andere Dinge machen, als dumm rumzuliegen.

Neulich war hier vielleicht was los! Wir wußten, es dauert bis zum Abend, bis unsere beiden Mädchen wieder zurück sind. Da haben wir uns überlegt, wir könnten ja mal einen Ausflug machen. Einen kleinen. Wißt Ihr, wie aufregend das war? Das letzte Mal habe ich sowas gemacht, da war ich noch jung. Aber jetzt habe ich ja so viele junge Kuscheltiere um mich  herum, die sind noch ganz neugierig auf die Welt da draußen. Die Welt, in die ihr kleines Mädchen Tag für Tag verschwindet. Klar, nimmt sie immer mal wieder jemanden mit, aber das ist doch etwas anderes. Ich weiß gar nicht mehr, wer auf die Idee kam. Das war so ein typisches Durcheinandergeplapper der Jungen. Süß sind die manchmal, finden Mohrle und ich.

Irgendwie faßten wir also den Beschluß, einen Ausflug zu machen. Alle meinten, Mohrle und ich wären doch so alt und erfahren, wir wüßten bestimmt wie das geht. Zunächst waren wir uns sicher, dass wir vorsichtig sein müßten, damit uns kein Mensch sieht. Das verbietet die Kuscheltierehre. Wir beschlossen also, durch die Terrassentür nach draußen zu gehen. Wenn wir vorne rausgehen, entdeckt uns bestimmt jemand.

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31. März 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Autoreisen

Brummbär fährt mit im AutoAuch wenn ich zu groß bin, um mit im Flugzeug oder in der Bahn zu fahren, wenn meine Mädchen mit dem Auto verreisen, darf ich mit. Früher und auch heute. Aber ich muß schon sagen, damals, als mein großes Mädchen noch ein kleines Mädchen war, da war das Autofahren ganz anders. Auch für mich.

Früher, als mein großes Mädchen noch klein war, da gab es die ganzen Sicherheitsvorschriften noch nicht. Es gab ja noch nicht mal Sicherheitsgurte hinten in den Autos. Ich erinnere mich noch gut, wie wir nach Österreich fuhren. Das Auto war ziemlich vollbeladen. Aber die Rückbank, die gehörte nur uns. Also mir, Mohrle und unserem Mädchen. VOn Hamburg aus, dauerte das immer viele Stunden bis nach Österreich. Deswegen konnte mein Mädchen sich das mit Decken und Kissen auch so richtig gemütlich machen mit uns. Ganz wie wir wollten, konnten wir uns hinsetzen, oder auch quer über die Rückbank legen und schlafen. Ach, was war das oft gemütlich! Rumturnen durfte unser Mädchen allerdings nicht, dann bekam sie immer Ärger von ihren Eltern, weil die meinten, das sei zu gefährlich, wenn ihr Papa mal so richtig bremsen muß. Hatten sie aber auch wirklich recht, die Eltern. Wenn sie gelegen hat, ist sie übrigens auch mal von der Rückbank gekullert…

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24. März 2014
von Anja
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Gelesen: Zipfelmaus jagt den Vogeldieb

Zipfelmaus jagt den Vogeldieb CoverZipfelmaus jagt den Vogeldieb“ von Uwe Becker entdeckten wir auf der Buchmesse. An einem dieser kleinen Stände, abseits der großen Verlage. Der Südpol Verlag hatte seinen kleinen Bereich liebevoll gestaltet, die Zipfelmaus-Bücher waren gut sichtbar an der Seite positioniert. Auf den ersten Blick reizte mich das Wort „Gartenkrimi“. Ich zeiget Töchterchen das Buch, las ihr den Text auf der Rückseite vor. Ja, das gefiel uns. Eine Maus, die in ihrem Garten den geheimnisvollen Vogeldieb jagt. Der klaut nicht nur die Eier der Vögel, sondern auch die frisch geschlüpften Küken. Als ob es nicht reichen würde, dass Frau Bienenstich, die Besitzerin des Gartens verschwunden ist!

„Zipfelmaus jagt den Vogeldieb“ ist ein dickes Buch. Für LeserInnen von 8-108 Jahren, sagt der Verlag. Es kam bei uns auf den Stapel der Vorlesebücher, was ich sehr angenehm fand, denn die ersten Seiten machten mir zumindest Lust zum Weiterlesen. Töchterchen auch. Gleich der erste Eindruck war: Liest sich total gut. Das Vorlesen geht richtig flüssig. Die Dialoge zwischen den Tieren bieten immer wieder etwas zu lachen.

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