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Badespass-Test: Tournesol in Idstein

Heute haben wir den Brückentag für einen ausgiebigen Familientag genutzt. Frau Wirbelwind wollte endlich mal wieder mit beiden Elternteilen schwimmen gehen. Meist klappt das ja nur mit jeweils einem von uns. Diesmal wollten wir aber nicht ins ESWE-Freizeitbad in Wiesbaden. Diesmal wollten wir in das relativ neue Tournesol in Idstein. Das Tournesol liegt direkt neben der B275 und ist somit verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Ausreichend Parkplätze (überdacht) sind auch vorhanden.

Man sieht von außen noch recht deutlich, dass das Bad noch sehr neu ist. Ein gewisser Baustellencharme lässt sich nicht verleugnen. Aber das hält uns nicht auf und wir holen uns die Familienkarte für 20,- Euro. Darin ist aber nur das Bad enthalten. Auf die weiteren Angebote wie Sauna, Wellness und Fitness verzichten wir.

Fix in den geräumigen Umkleiden in die Badeklamotten und alles begutachten. Praktisch: Man bekommt ein Chip-Armband, womit man auch den Spind abschließen kann. Man sollte sich dann nur seine Spindnummer merken.

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Ein Hochbett fürs Kinderzimmer

Seit Sonntag steht es: Frau Wirbelwinds neues Bett.
IMGP1651 Sie hat sich ein Hochbett gewünscht, wie wir es als Kinder auch gerne gehabt hätten. Somit stimmten wir dem Wunsch zu, auch weil ihr Zimmer mit einem großen Bett doch ziemlich schmal ist. Außerdem gibt ein Hochbett zusätzliche Spielfläche. Ich habe lange nach etwas geeignetem gesucht, so ein Standard-Kinder-Hochbett mit Rutsche wollte ich nicht. Ich wollte etwas langlebigeres, Umbaubares und vor allem auch Sicheres. Die normalen Spielbetten erschienen uns immer zu gefährlich, was das Abstürzen von oben betrifft. Irgendwann stieß ich auf Woodland. Woodland fertigt Hochbetten, die eigentlich meinen Vorstellungen entsprachen. Stabil, sicher, vielseitig nutzbar, umbaubar auch zum „normalen“ Bett, wenn das Hochbett dann out ist. Leider hat die Qualität ihren Preis. Somit rang ich noch sehr lange mit mir. Wir besuchten zunächst eine Woodland „Partnerfamilie“, die uns ihr Woodland Winnipeg Bett bei sich zu Hause zeigte. Das überzeugte. Also machten wir uns auf nach Dormagen, um uns vor Ort nochmal beraten zu lassen.
Eine gute Entscheidung, Frau Wirbelwind konnte die Betten ausprobieren, klettern, sich die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten angucken. Wir erhielten auf alle Fragen eine kompetente Antwort und stellten uns schließlich unser Winnipeg individuell zusammen.
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Spieletest: Buddel Company

buddelpackung

Frau Wirbelwinds viereinhalbter Geburtstag stand an. Also zum örtlichen Spielwarenhändler, eine Wunschtüte zusammenstellen. Wir fragten nach einem Spiel, welches auch einfach mal Spaß machen kann. Die Verkäuferin empfahl uns daraufhin die Buddel Company von Ravensburger, mit dem Hinweis, dass es dabei meist viel zu lachen gäbe und vor allem die Kinder oft besser seien als die Erwachsenen. Das Spiel landete in der Wunschtüte und am Ende sogar auf dem Geburtstagstisch.

Zum Spiel:

Das angegebene Alter ist 5 Jahre. Untertitel: Das maulwurfstrake Gedächtnisspiel. Ravensburger gibt auf der Verpackung folgende Merkmale an: • einfache Spielregel • Konzentration • Gedächtnis. Abgebildet sind obercoole, dynamische Maulwürfe mit Spaten, Caps und Sonnenbrille.

Macht man den Karton auf, wird schnell klar, dass die gesamte Verpackung mitspielt und zum Spielfeld wird. Eine Wiese mit Löchern tut sich nach dem einfach Zusammenbau auf. In die Löcher werden doppelte Maulwürfe gesteckt. Jeweils zwei Maulwürfe unterschiedlicher Farben sind miteinander verbunden, einer von beiden verschwindet unsichtbar im Loch. Es gibt Maulwürfe in rot, blau, gelb, weiß und schwarz. Dann gibt es die Karten. Diese haben auf der Rückseite unterschiedlich viele Schaufeln abgebildet. 1 Schaufel steht für die leichtesten Aufgaben, 4 Schaufeln sind am schwierigsten.

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Die Spielregeln sind denkbar einfach. Die Karten werden nach Schwierigkeitsgraden sortiert. Der erste Spieler zieht seine Karte, auf der verschiedene Maulwürfe abgebildet sind. Dann muß er es schaffen, mit drei Mal umdrehen genau die Anzahl der abgebildeten Farben an Maulwürfen über der Erde zu haben. Bei einer Schaufel sind es stets die Maulwürfe nur einer Farbe, die man entdecken muß. Aber Achtung: auch das klingt leichter als es manchmal ist. Hat man z.B. einen gelben Maulwurf darf man am Ende seiner drei umgedrehten Maulwürfe auch nur einen gelben oben haben, nicht zwei oder mehr. Die ausführlichen Spielregeln gibt es hier.

Spielen

Das Spiel erfordert Konzentration, will man sich nicht nur auf sein Glück verlassen (was natürlich auch eine Strategie wäre). Je mehr Spieler mitspielen, desto schwieriger wird es, die eigene Wunschkombination zu erreichen.

Buddel Company ist eine Mischung aus Spaß, Memory und Konzentrationsspiel. Manch Erwachsener ist daran hier schon verzweifelt. Es hat ein wenig mit Gehirnverdrehen zu tun, sich zu merken, welche Maulwurffarbe sich an welcher Stelle befindet.

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Sie fliegen wieder

Unübersehbar war es heute Morgen beim Aufstehen: Die Aschewolke des Eyjafjallajökull sorgt nicht mehr für Ruhe am Himmel.

Kondensstreifen

Kondensstreifen

zum Vergleich: So strahlend und ungestört blau sah es bei uns am Himmel aus, als kein Flugzeug fliegen durfte:

Flugverbot

Flugverbot

Zumindest vor den großen Fliegern hatten wir hier ien paar Tage Ruhe, wobei vor allem der blaue Himmel ohne Streifen auffiel. Am Sonntag allerdings hatten hier die Propellerflugzeugchen jede Menge Fluggelegenheiten. Die sind allemal lauter als die großen bei der hiesigen Flughöhe. Hinterlassen dafür keine riesigen Wolken. ‚Tschuldigung, Kondensstreifen.

Geschichten zum Lachen, Träumen und Kuscheln

sammelgeschichtenBei den„ Geschichten zum Lachen, Träumen und Kuscheln“ handelt es sich um einen Sammelband mit kurzen Geschichten verschiedener Autoren, die im Ellermann Verlag erschienen sind. Darunter Astrid Lindgren, Cornelia Funke, Isabell Abedi, Kirsten Boie. Sämtliche Geschichten in diesem Buch wurden mit kleinen Bildern von Stefanie Scharnberg illustriert.

Die Geschichten sind unterteilt nach Themen:

Lachgeschichten
Familiengeschichten
Fantasiegeschichten
Freundschaftsgeschichten
Gutenachtgeschichten

Das macht schon mal Sinn, so können die Eltern auswählen, welches Thema gerade am besten zur Situation oder zum Tag paßt. Wie das mit Sammelbänden so ist: Die eine Geschichte ist besser, die andere schlechter. Eltern und Kind sind da oft auch unterschiedlicher Meinung.

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Martha Grimes: Die Frau im Pelzmantel

Inspektor Jury ist wieder unterwegs. Inspektor? Nein, das sollte man ihn besser nicht hören lassen, schließlich ist er Superintendent bei Scotland Yard. Auch wenn die meisten ihn halt mit Inspektor anreden. Ein Mann im besten Alter und mit sehr charakteristischen Bekannten und Freunden. Zum einen sind da seine Nachbarn in London, die alte Mrs Wasserman, die ihm die Wäsche macht, aber unter Verfolgungswahn leidet und froh ist jemanden von Scotland Yard im Haus zu haben. Unter ihm wohnt Carol-Anne, bildschön und doch ziemlich merkwürdig. Eifersüchtig auf jedes weibliche Wesen (mit Ausnahme von Mrs Wasserman) in Jurys Nähe, und immer mit Ratschlägen für ihn da. Dann ist da noch Stone, der Hund des neuesten Mieters im Haus, der aber ein brillianter Musiker und damit meistens auf Tour ist. Also ist Stone ein wichtigerer Bestandteil des Hauses als sein Besitzer.
Jurys bester Freund ist Melrose Plant, Ex-Earl of Counterness, -Lord Ardry und ich weiß nicht was noch. Seine diversen Adelstitel hat er bereits vor Jahren abgelegt, kramt zu passenden Gelegenheiten aber doch wieder die entsprechenden Visitenkarten hervor. Plant wohnt in Northants einem beschaulichen Dörfchen in dem allerlei verschrobene Personen wohnen. Allen voran seine angeheiratete amerikanische Tante Agatha, die es ihm nie verziehen hat, daß er seine Titel abgelegt hat und sie die nun nicht mehr erben kann. Agatha kann man mit wenigen Worten beschreiben: Klatschtante und Nervensäge. Marshall Trueblood der schrillgekleidete Antiquitätenhändler von Northhants spielt auch immer die eine oder andere kleine Rolle in Martha Grimes Jury-Romanen, genau wie Diane Demorney, die sich in „die Frau im Pelzmantel“ auf’s Horoskope-schreiben verlegt hat. Somit gibt es in einer angesehenen Zeitung jetzt immer ganz persönliche Horoskope für ihre Bekannten… Die haben zwar nichts mit dem Stand der Sterne zu tun, aber Diane trifft doch manches Mal ins Schwarze.
Ganz wichtig ist auch in „Die Frau im Pelzmantel“ Jury’s Kollege Seargent Wiggins, ein chronischer Hypochonder, der immer eine lange Reihe diverser Heilmittelchen mit sich herumträgt. Jury schüttelt im Stillen häufig den Kopfüber seinen Mitarbeiter, weiß aber seine Qualitäten bei den Ermittlungen durchaus zu schätzen und möchte nicht auf ihn verzichten. Entlockt er den Befragten durch seine menschliche Art doch so manches Detail, die ein „normaler“ Polizist niemals erfahren hätte.
Warum ich hier erstmal die Personen beschreibe? Dazu sei gesagt, ich habe bei weitem nicht alle erwähnt, die in den Jury-Krimis von Martha Grimes eine Rolle spielen. Eigentlich nur die, (okay Mrs Wasserman und Tante Agatha sind diesesmal eher unwesentlich) die im 15. Fall von Jury, Wiggins und Melrose Plant eine wichtigere Rolle spielen. Jeder dieser Charaktere hat seine wichtigen Eigenarten, die teilweise einfach zum Schreien komisch sind. Ich frage mich jedes Mal, wie eine Amerikanerin die englischen Eigenheiten so herrlich beschreiben kann. Um so ein gutes Bild von England und seinen Bewohnern mit so hervorragendem englischen Humor abzuliefern, muß man eigentlich da aufgewachsen sein. Aber vielleicht macht auch grad das Nicht-Engländer sein viel von dem Charme der Jury-Romane aus.
Auch in „Die Frau im Pelzmantel“ hat man wieder viel zu schmunzeln, wenn diesmal auch die gewohnte Spannung ein wenig fehlt. Hier liegt der Schwerpunkt wohl wirklich eher auf der Beschreibung der Engländer und ihrer Eigenheiten. Jury fährt eines Sonntags Abends ganz im Gegensatz zu seinen sonstigen Gewohnheiten mit dem Bus durch London. Dabei begegnet er im Bus einer wunderschönen blonden Frau in einem auffälligen Pelzmantel. Sie steigt ein, setzt sich vor ihn, er kann sie intensiv betrachten. Schließlich steigt sie wieder aus, der bus steckt im Verkehr fest, und sie steigt zwei Stationen später wieder ein. Magisch angezogen, folgt Jury ihr, als sie in Fulham aussteigt. Er geht ihr hinterher, als sie den Fulham Park (eines der bestgehütetsten Geheimnisse Londons) betritt bleibt er jedoch stehen, die Lächerlichkeit seines Handelns wird ihm bewußt.
Am nächsten Tag liest er in der Zeitung, daß in eben diesem Park eine Frau mit Pelzmantel ermordet wurde. Natürlich ruft er Inspektor Chilton von der Fulhamer Polizei an und schaltet sich in die Ermittlungen ein. Und muß feststellen, daß die Leiche nicht die Frau im Pelzmantel ist, die er im Bus gesehen hat. Die Ermittlungen führen über den außergewöhnlichen Zobelmantel zu einer bekannten Galeristen-Familie, den Fabricants. Hier ist es Zeit, den Mann von Adel, Melrose Plant einzuschalten. Er soll mit seinem schier unerschöpflichen Geld ein Bild des Freundes von Nicholas Fabricant erwerben. Melrose, der eigentlich keine Ahnung von Kunst hat, fährt nach London, und ist entsetzt: Ralph Robson, der Maler hat eine Serie vollkommen weißer Bilder gemalt. Davon soll er eins kaufen, nur um sich bei der Familie einzuschmeicheln? Nun gut, mit Hilfe diverser Floskeln und intensivem Unterdrücken seiner wahren Gedanken kauft er eines der Bilder und wird bei der Familie zum Essen eingeladen. Interessanterweise findet er in der Galerie auch Bilder von Bea Slocum, mit der sie es in einem früheren Fall zu tun hatten. Diese Bilder sind in der Tat brilliant und Melrose kauft auch zwei von Ihnen. Natürlich muß auch Bea bei den Ermittlungen mithelfen.
Ein verzwickter Fall für Superintendent Jury (warum ist auf den Covern der Bücher eigentlich immer noch von „Inspektor“ die Rede?) und seine Freunde. Eine Tote, die gar keine ist, die Londoner Kunstszene mit einer exzentrischen Familie, ein Kunstkritiker und vor allem ein teurer Mantel. Wer ist wer und wer spielt welche Rolle? Was hat es mit der Frau im Zobel auf sich. Schließlich entdeckt Jury die Frau lebenderweise eines Tages wieder, wobei sie steif und fest behauptet, nicht die zu sein, für die er sie hält. Verwirrend, so sehr, daß Jury anfängt selbst zu glauben, doch die Tote im Bus gesehen zu haben. Einen entscheidenden Hinweis liefert schließlich die Kellnerin in der Bar „The Stargazey“ (Titel der englischen Originalausgabe)…
Martha Grimes schafft es mal wieder mit köstlichem englischem Humor die Engländer zu beschreiben. Melrose zieht in London in einen alteingesessenen Herrenclub, dessen Aufmachung und Gäste einfach zum Lachen sind. Herrlich in die Handlung eingebunden wird hier die gediegene, reiche Londoner Gesellschaft auf die Schippe genommen. Und das macht eigentlich diesen „Inspektor Jury Roman“ aus. „Die Frau im Pelzmantel“ besticht nicht so sehr durch die von der Amerikanerin Martha Grimes gewohnte Spannung, sondern mehr durch die subtile treffende Art der Darstellung der Figuren und ihrer Umgebung.
Auch wenn man noch keinen Jury-Krimi gelesen hat, ist der 15. Roman der Reihe für jeden verständlich. Die auftauchenden Figuren werden im Laufe des Buches näher erklärt. Bei der Ersterwähnung bleiben allerdings noch ein paar Fragen offen. Wiggins, Bea Slocum, Melrose, Trueblood, Agatha, Miss Cripps – alles Namen die eingefleischten Jury Fans durchaus geläufig sind, aber auch Neulesern schnell vertraut werden. Die Charakteristika werden schnell deutlich. Das Grinsen dürfte sich keiner verkneifen können, wenn Theo Wrenn Browne versucht die örtliche Bücherei kaupttzumachen und schließlich von Melrose und Marshall Trueblood ausgetrickst wird. Wirklich, diese Amerikanerin schafft es bestens den englischen Lebensstil wiederzugeben.
Auch wenn „Die Frau im Pelzmantel“ nicht der spannendste Jury-Roman ist, empfehlenswert ist er allemal. Treffend beschriebene englische Szenen, mit herrlich komischen Figuren, die sich selbst auf die Schippe nehmen. Ein feiner englischer Humor, eingebettet in einen Kriminalroman. Für Fans von Martha Grimes ein Muß, für Neueinsteiger sicherlich auch geeignet.

Die Frau im PelzmantelInspektor Jury ist wieder unterwegs. Inspektor? Nein, das sollte man ihn besser nicht hören lassen, schließlich ist er Superintendent bei Scotland Yard. Auch wenn die meisten ihn halt mit Inspektor anreden. Ein Mann im besten Alter und mit sehr charakteristischen Bekannten und Freunden. Zum einen sind da seine Nachbarn in London, die alte Mrs Wasserman, die ihm die Wäsche macht, aber unter Verfolgungswahn leidet und froh ist jemanden von Scotland Yard im Haus zu haben. Unter ihm wohnt Carol-Anne, bildschön und doch ziemlich merkwürdig. Eifersüchtig auf jedes weibliche Wesen (mit Ausnahme von Mrs Wasserman) in Jurys Nähe, und immer mit Ratschlägen für ihn da. Dann ist da noch Stone, der Hund des neuesten Mieters im Haus, der aber ein brillianter Musiker und damit meistens auf Tour ist. Also ist Stone ein wichtigerer Bestandteil des Hauses als sein Besitzer.

Jurys bester Freund ist Melrose Plant, Ex-Earl of Counterness, -Lord Ardry und ich weiß nicht was noch. Seine diversen Adelstitel hat er bereits vor Jahren abgelegt, kramt zu passenden Gelegenheiten aber doch wieder die entsprechenden Visitenkarten hervor. Plant wohnt in Northants einem beschaulichen Dörfchen in dem allerlei verschrobene Personen wohnen. Allen voran seine angeheiratete amerikanische Tante Agatha, die es ihm nie verziehen hat, daß er seine Titel abgelegt hat und sie die nun nicht mehr erben kann.

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Spieletest: Das verrückte Labyrinth

labyrinthEin Spiel für jung und alt, ganz ohne Würfel. Taktisches Denken ist hier ungemein hilfreich, doch lest selbst:

Das Spiel
Das verrückte Labyrinth ist ein Brettspiel für 1-4 Spieler ab 8 Jahren, allerdings spielt unsere Tochter es schon, seitdem sie ca. 3,5 ist. Mit ein wenig Hilfe klappt das erstaunlich gut, grundsätzlich war ihr schnell klar worum es geht. Interessanterweise fehlt hier mal die Altersbegrenzung nach oben hin, wie sie die Spielehersteller so gerne mit aufdrucken. Kein von 8-88 Jahren…
Es gibt ein Spielbrett auf dem 12 Quadrate mit aufgemalten Steinmauern, Wegen und Symbolen aufgeklebt sind. Zusätzlich hat man vier Spielsteine, 34 weitere sogenannte Gängekarten und 24 Geheimniskarten.
Die Gängekarten werden in unbestimmter Mischung und Richtung auf dem Spielfeld verteilt, die Plätze hierfür sind durch die bereits festen Karten vorgegeben. Eine Karte bleibt übrig. Dann erhält jeder Spieler eine Spielfigur und schließlich werden die Geheimniskarten gleichmäßig auf die Spieler verteilt. Diese Karten darf sich aber keiner angucken und sich liegen mit dem Rücken nach oben auf dem Tisch.

Spielidee
Die Spieler befinden sich in einem verwunschenen Labyrinth, in dem sie verschiedene Schätze und Lebewesen finden müssen.
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Spieletest: Schau genau

Schau genau von Wehrfritz ist ein Spiel, welches einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich kann mich heute noch daran erinnern, dass ich es im Kindergarten gespielt habe und das ist nun wirklich einige Jahrzehnte her. Ein Klassiker also.  Ich weiß noch, dass ich mich stundenlang alleine damit beschäftigen konnte und alleine der Anblick der inzwischen durchaus veränderten Packung die Erinnerung an Details wieder erwachen ließ.

Ganz klar: Schau genau mußte auch bei uns zu Hause Einzug halten und sei es nur aus nostalgischen Gründen. Nein, für Frau Wirbelwind ist etwas Konzentration auch mal ganz gut. Zumal sie sehr genau beobachten kann und auch gerne tüftelt. Denn letztendlich ist es das, worum es bei Schau genau geht: Hingucken, Details betrachten und mit Konzentration bei der Sache sein. Der Name ist hier Programm.
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