Kategorie: Zwischenräume

Auf ein Neues

Kinderhand formt Herz mit Gewürze

Lange Zeit lag unser Blog nahezu komplett still. Jetzt ist es aber überfällig, dass hier wieder Leben einzieht. Angefangen spontan mit ein paar zaghaften neuen Beiträgen, fassten wir den Entschluss neu zu starten. Die letzten Tage haben wir dem äußeren Erscheinungsbild gewidmet (dank an Elmastudio für das so flexible Theme Uku). Auch das war überfällig, gerade nach einer so langen Pause. Wir werden es optisch noch ein wenig anpassen, aber zunächst wollen wir uns neuen Inhalten widmen. Wir bleiben bei den bekannten Themen, mittelfristig wird hier auch das Thema Schatzsuchen für Kindergeburtstage einen größeren Raum einnehmen.

Ausflugstipp: Grünes Meer in Laubach

Ausblick Grünes Meer Laubach

Ausflugstag. Mit ca. 30 Personen, je zur Hälfte Kinder und Erwachsene, fahren wir mit dem Bus Richtung Grünes Meer -Entdeckungswald Schloß Laubach zwischen Laubach und Schotten. Die Ausschilderung ist eher dezent, in Laubach gibt es einen Holzwegweiser, der darauf hinweist, dass das Grüne Meer Richtung Schotten zu finden ist. Kurz vor Schotten dann ein Schild zum Parkplatz. Unser Busfahrer fährt die schmale Straße etwas skeptisch bergauf, der Parkplatz ist offiziell nur für PKW ausgeschildert. Er paßt mit dem Bus aber gerade so um die Kurve auf dem Parkplatz.

Ein eher unauffälliger Eingang führt zum Grünen Meer. Ein kleines Holztor, mehr nicht. Ja, und wo ist es nun? Wir stapfen den Waldweg entlang.

Eines gleich vorweg: Ja, es geht irgendwie mit Kinderwagen o.ä. Grundsätzlich ist das Grüne Meer aber irgendwie nicht wirklich barrierefrei. Mag sein, dass der begehbare Weg außen herum besser ist, als der offizielle Rundweg, aber der ist wirklich nur nutzbar, wenn man laufen kann. Streckenweise muß man da wirklich gut zu Fuß sein. Außenrum fährt auch das Waldtaxi (kostenfrei).

Der richtige Eingang mit Waldküche ist auch eher unspektakulär, die Skepsis in der Gruppe wird hörbar. na, was das wohl wird? Was da wohl noch kommt? Gemütlich ist es hier aber.

Kaum aus dem Bus, sitzen die ersten schon wieder, trinken Kaffee, über den kein Gemecker zu hören ist. Durch ein Holztor geht es rein, hier sind auch die einzigen Toiletten. Als erstes gehen wir einen Weg über Bretter entlang, kommen direkt an einen grünen Teich.

grüner Teich am Beginn des Grünen MeeresSchon auf diesem Weg gibt es die nächsten Sitzgelegenheiten, irgendwo steht eine Wippe. Alles (bis auf die Himmelsleiter) im Grünen Meer ist aus Holz gefertigt. Natur pur. Am Ende dieses Wegestückes kommen wir zu einer Art trojanischem Pferd, in diesem Fall ein Muffel. Er wird sofort von den Kindern gestürmt.

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Kindergeburtstag »Natur« mit Schatzsuche

Kinder-Kompass

Schatzsucher-im-WaldKürzlich war es bei uns wieder Zeit für die alljährliche Kindergeburtstagsfeier. Töchterchen wünscht sich jedes Jahr ein Thema, dieses Jahr hieß es »Natur«. Eine Schatzsuche sollte es dazu geben.
Das war eine Herausforderung, rein fachlich bin ich da eher wenig gebildet, auch wenn ich gerne draußen im Wald bin. Außerdem fehlte mir aus diversen Gründen die sonst gewohnte Vorbereitungszeit.
Mir blieb letztlich ein Vormittag, eine geeignete Strecke auszusuchen und diese mit Rätseln zu füllen. Wenigstens grobe Ideen konnte ich mir schon vorher ausdenken. Zum Glück haben wir für Schatzsuchen in der Natur die ideale Wohnlage.

Seit unserem Feengeburtstag gehört auch eine optisch passende Gestaltung des abendlichen Essens zur Geburtstagsfeier dazu. Da habe ich dieses Jahr unter anderem die Ideen des erwähnten Feengeburtstages „recycelt“.

Die Schatzsuche
findet bei uns immer in irgendeiner Form mit Rätseln statt. Statt Schatzkarte werden die Kinder von einer Station zur nächsten geschickt. Das hat sich hier bewährt. Beim Motto Natur hieß es für die Kids grundsätzlich immer wieder: Augen und Ohren auf. Was seht ihr? Was hört ihr? Sie bekamen ein paar Aufgabe gestellt, die sich über die gesamte Suche erstreckten. Sie sollten Bastelmaterial sammeln. Tannenzapfen, Gräser, Moos, was immer sie entdeckten und woraus sie meinten, etwas basteln zu können. Auch sollten sie von verschiedenen Bäumen und Büschen Blätter einsammeln, die sie dann anschließend bestimmen konnten. Leider fing es auf halber Strecke teilweise ganz ordentlich an zu regnen, aber die Mädchen waren alle wetterfest angezogen.

Ausgerüstet mit einer Manomama Tasche von dm, einer Becherlupe und etwas Reiseproviant, ging es los. Eine Horde aufgeregt schnatternder Mädchen machte sich zunächst auf die (einfache) Suche nach einer Gruppe von vier Tannen, wo sich der nächste Zettel versteckte. Nebenbei wurde direkt alles mögliche an Kleintieren und Pflanzen eingesammelt und in den Becherlupen betrachtet.
Ein paar der Aufgaben und Rätsel, die die Kinder lösen mußten, um ihren Weg zu finden:

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Ausprobiert: MVGmeinRad (Leihfahrrad in Mainz)

Leihrad von MVGmeinRad

In meinen Mittagspausen zieht es mich oft für einen Spaziergang nach draußen. Auf meiner üblichen Runde komme ich direkt an einer Fahrradleihstelle von MVGmeinRad vorbei. Nicht immer nur rumlaufen, sondern mal Radfahren, das wäre doch etwas, dachte ich mir jetzt. Ich wollte es ausprobieren.

Ich machte mich auf die Suche nach Informationen. Eine halbe Stunde mit einem gelben Rad kostet im Normaltarif 1 €, es gibt aber auch verschiedene Tarife für Vielnutzer. Macht für mich zunächst aber wenig Sinn, damit sich das rechnet, müßte ich wahrscheinlich deutlich mehr fahren, als ich es in den Mittagspausen jemals tun werde.
Die Anmeldung erfolgt zunächst online (geht aber auch im Service Center). Daten eingeben und los. Dachte ich. Aber da fehlt ja noch was. So genau hatte ich mir das System im Vorfeld nicht durchgelesen. Nachdem ich mich angemeldet hatte, erfuhr ich, dass ich mir nun noch meine Kundenkarte gegen Vorlage meines Personalausweises im MVG Service Center am Mainzer Hauptbahnhof abholen muß. Kundenkarte? Abholen? Äh? Mein Glück, dass der Bahnhof und damit das Service-Center innerhalb einer Mittagspause zu Fuß zu erreichen ist.

Ich machte mich also mittags auf den Weg. Von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin erfuhr ich während der Kartenausstellung alles Wichtige. Die PIN für die Kundenkarte gibt man sich selbst, die Karte wird direkt am Schalter programmiert. Einfach, schnell, unkompliziert. Leider reichte die Zeit nicht mehr, das System gleich auszuprobieren. Ich mußte bis zum Feierabend warten.

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Ausflugstipp: Abenteuer Dschungelland

Abenteuer Dschungelland EingangFerien. Zeit, die Omas und Opas in Norddeutschland zu besuchen. Dieses Mal fuhren wir mit einem Freund noch ein Stück weiter Richtung Norden ins Abenteuer Dschungelland in Weissenhäuser Strand. Das Wetter war mit Kälte und Sturm definitv nicht für einen Tag draußen geeignet und das Dschungelland ist Drinnen. Da das Ganze teilweise etwas chaotisch wirkt, berichte ich es mal so, wie wir es erlebten.

Ankunft, die Warteschlange ist gar nicht mal so lang, aber es wirkt ein wenig eng im Eingangsbereich. Vor uns Leute, die anscheinend ein Kombi-Ticket mit dem benachbarten Spaßbad gebucht hatten. Das Bad war aber leider erstmal wegen Überfüllung geschlossen. Wir bezahlten (11,-€ pro Person, egal ob Kind oder Erwachsener), bekamen einen Stempel auf die Hand und die Quittung mit dem Hinweis, dass wir damit den ganzen Tag bis 21:30 Uhr (!) rein und raus könnten.

Dann waren wir so richtig drinnen. Ähm, ja und nun? Eng war es, halbwegs dunkel und wir ziemlich orientierungslos. Ein paar Terrarien waren in dem Raum zu finden. Naja gut, ein paar mehr. Bevor ich mich jedoch orientieren konnte, war Töchterchen schon um die Ecke im „Verbotenen Tempel“ verschwunden. Dschungelland, Verbotener TempelIns Dunkle. Richtig dunkel, mit UV-Beleuchtung. Da war es richtig eng und der Boden war – sagen wir mal – variabel gestaltet. Eine Ecke weiter war klar: Hier ist der Spiegel-Irrgarten. Nicht nur Spiegel, sondern eben auch dunkel. Nun mußte man also seinen Weg dadurch finden, was gar nicht mal so schwer war. Aufregender war der wechselnde Boden unter den Füßen. Über den ich jetzt nichts weiter sage, wer hinwill, wird es merken.

Insgesamt war der „Verbotene Tempel“ im unteren Bereich ziemlich eng und verworren. Die beworbene Grabkammer war dunkel und Töchterchen eindeutig zu laut und unheimlich. Wir gingen nicht rein. Am interessantesten war dann wohl die Brücke, die durch eine dunkle, mit vielen kleinen Lichtern beleuchtete, sich drehende Tonne führte. Besonders wir beiden Erwachsenen hatten mit dem Gefühl zu kämpfen, dass wir uns drehen würden. Nach einer Brückenüberquerung war mir dann auch wirklich schlecht. Es gibt hier noch ein paar andere Räume, mit verschiedenen kleinen „Attraktionen“, sagen wir lieber „Spielereien“, alle sind irgendwie miteinander verbunden. Ich neige zur Orientierungslosigkeit und war hoffnungslos überfordert, spontan zu realisieren, welcher Weg nun wohin führte.Weiterlesen

Neue Vitaminschnitzer

Apfel-Mandarinen-Schnecke
Apfel-Mandarinen-Schnecke
Töchterchens Création. Schnecke aus Apfel und Mandarine mit Marzipanaugen kriecht auf einem Weg aus Sonnenblumenkernen. Im Hintergrund Schmetterling und Sonne und Wolke aus Käse.

Leider ist meine Zeit zur Gestaltung kinderfreundlicher Obst- und Gemüsebeilagen sehr rar geworden. Jetzt gibt es aber mal wieder ein paar  neue Beispiele bei den Vitaminschnitzern. Mit ein paar dreidimensionalen Sachen.

Brummbärgeschichten: Spaß im Krankenhaus

Beim letzten Mal habe ich Euch davon erzählt, wie viel Angst mein damals noch kleines großes Mädchen im Krankenhaus hatte und wie schwere Nächte das auch für Mohrle und mich waren. Aber ich hatte auch schon angedeutet, dass es später noch lustig wurde. Gut, die Ärzte fanden das nicht alles so lustig. Wobei der Arzt, der mein Mädchen operiert hatte, eigentlich richtig nett und witzig war. Locken hatte der. Bis zu den Schultern. Das weiß ich noch. Wie der hieß, weiß ich auch noch. Ich habe nämlich ein ziemlich gutes Gedächtnis. Wie übrigens fast alle Kuscheltiere.

Als es meinem Mädchen wieder besser ging, hörte sie auch auf zu weinen. Sie hatte nette andere Mädchen mit im Zimmer. Nicht alle Krankenschwestern waren nett, die meisten aber schon. Eine Lehrerin kam auch, um mit den Kindern ihre Hausaufgaben zu machen. Aber das war nicht so, wie in der Schule, hat mein Mädchen gesagt. Mein Mädchen hat ihre Klassenlehrerin echt vermißt, auch wenn sie die Krankenhauslehrerin mochte. Aber es war ihr ein bißchen zu langweilig. Naja egal. Wie das mit dem Buchstaben „K“  zusammenhängt, verschweige ich lieber. Sonst entzieht mein großes Mädchen mir hier im Blog noch die Schreibrechte.

Wenn die Mädchen alleine waren, haben sie ganz schön viel Quatsch gemacht. Manchmal. Einmal haben sie eine Kissenschlacht gemacht. Das ging ganz schön wild zu. Mohrle und ich haben uns lieber unter der Bettdecke verkrochen. Nicht ohne unser Mädchen daran zu erinnern, dass sie nicht so rumtoben darf und vor allem, dass sie noch an so ein paar Schläuchen hängt. Normalerweise hat mein Mädchen nie groß rumgetobt. Sie war immer sehr vorsichtig. Aber dieses eine Mal hat sie die Vorsicht vergessen. Sie hat so richtig gelacht dabei. Da haben sogar Mohrle und ich wieder unter der Decke hervorgeguckt. Das tat so gut, wie unser Mädchen nach den ganzen Tränen plötzlich wieder so herzhaft lachte. Fanden wohl auch die Schwestern und Ärzte. Sonst hätten sie sicher mehr geschimpft, weil es natürlich passiert ist, dass mein Mädchen sich einen Schlauch rausgerissen hat. Ist aber alles gut gegangen. Puh, da war ich aber erleichtert! Lustig war es wirklich, auch wenn es am Ende doch für alle etwas Schimpfe gab.

Ich weiß seitdem auf jeden Fall, dass Krankenhäuser nicht nur schrecklich sind, sondern, dass die Kinder da auch Spaß haben können. Nicht immer, aber immerhin manchmal. Trotzdem möchte ich das mit meinem kleinen Mädchen nie erleben müssen.