Kategorie: Tierbücher

Gehört: Lesung von Tanya Stewner

Frau Wirbelwind war mit mir am Samstag auf ihrer ersten echten Lesung. Natürlich von ihrer Lieblingsautorin Tanya Stewner, welche die „Liliane Susewind“ Bücher schreibt. Wer Liliane Susewind nicht kennt, kann mal in diesen Beitrag gucken. In der Buchhandlung Ruthmann in Bodenheim fand die Lesung statt. Vierzig Minuten Fahrt wurden dafür in Kauf genommen um dann in einer kleinen, aber  durchaus gemütlichen Buchhandlung zu landen. Frau Wirbelwind verlor auch keine Zeit und sicherte sich eine knappe halbe Stunde vor Beginn schon mal einen Platz vor dem Sofa. Sofa? Ja, da steht ein Sofa. Und ich vermute, das steht immer da. Während ich noch bei den Büchern stöberte, füllte sich der Raum zusehends. Die Eltern suchten sich Plätze vor den Bücherregalen. Ja, da kann man auch sitzen. Cool! Eine Buchhandlung, die mitdenkt. So kann man direkt am Regal im Buch schmökern.

Pünktlich um 16:30 erschien dann auch Frau Stewner. Die durchweg weibliche Zuhörerschaft durfte erst einmal Fragen stellen. Und die gab es reichlich. Wie die Idee zu Lilli kam (durch einen Traum) zum Beispiel. Insbesondere ein Mädchen war sehr aktiv im Fragen stellen. Eigentlich wollte Frau Stewner den neuen Band „Mit Freunden ist man nie allein“ vorstellen, aber da die Bilder noch nicht fertig waren, hat sie aus einem älterem Band vorgelesen. Schade eigentlich, denn gerne hätten wir den Band gekauft und signieren lassen. Aber immerhin sollte noch aus den Fahnen des neuen Buches gelesen werden.

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Monty Roberts: Der mit den Pferden spricht

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Monty Roberts ist der echte „Pferdeflüsterer“. Er diente als Vorbild für Nicholas Evans Bestseller Roman. Und er ist vor allem in seinen Handlungsweise wesentlich konsequenter als der Möchtegern-Pferdeflüsterer Robert Redford im gleichnamigen Film. Denn hier wird Monty Roberts wetlberühmtes „Join Up“ ad absurdum geführt, fesselt Tom Booker doch am Ende das Pferd und zwingt es zu Boden. Eine Szene gegen die Monty Roberts sich sehr gewehrt hat und von der er sich distanziert.

In „Der mit den Pferden spricht“ beschreibt er anschaulich und lehrreich seinen Lebensweg mit den Pferden. Roberts war Sohn eines Ranchbesitzers und war somit von klein auf den Umgang mit Pferden gewohnt. Er lernte es die Pferde „zu brechen“, eine übliche Methode um die Pferde zu zähmen und einzureiten. Allerdings war er mit dieser Art mit Pferden umzugehen stets unglücklich und zog sich schon als Kind heimlich zurück, das Verhalten der Tiere zu studieren. Zumal auch er selbst ständig von seinem Vater geschlagen wurde. Er beobachtete jede Bewegung der Pferde in der Herde. Im Laufe der Zeit entwickelte er seine eigene Methode die Pferde zu zähmen. Hierbei arbeitet er ganz ohne Gewalt und baut ausschließlich darauf das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen. Wie er das erreicht hat er sich in seinen Tagen und Nächten in der freien Natur bei den Pferden selbst abgeguckt.

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