Kategorie: Ausflugstipp

Ausflugstipp: MS Wissenschaft

MS Wissenschaft am Anleger Mainz

MS Wissenschaft Station 1Nur ein kurzer Tipp. Die MS Wissenschaft liegt vom 2.-4. Juni 17 in Mainz. Wir waren heute da. Vor ein paar Jahren hatten wir schon einmal die Gelegenheit eine Ausstellung des Wissenschaftschiffes besuchen zu können und ich erinnerte mich daran, dass es bei uns allen gut ankam. Die aktuelle Ausstellung heißt: „Meere und Ozeane“. Eine kleine Information vorweg: Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Für jeden. Damit kann sich den Besuch wirklich jeder leisten, auch die Menschen, die sonst jeden Cent hüten müssen. Entgegen dem ersten Anblick können auch Rollstuhlfahrer in die Ausstellung, zumindest steht ein Treppenlift zur Verfügung. Konzipiert ist „Meere und Ozeane“ für Kinder ab 12 Jahren, aber wir sahen auch einige (deutlich) jüngere Kinder, die ihren Spaß hatten.

Es war angenehm leer heute Nachmittag auf dem Schiff. Kein Gedränge, keine Enge, mit ein wenig Geduld konnten wir jede Station angucken und ausprobieren. Ja, ausprobieren. Nicht nur Informationstafeln lesen ist angesagt, auch mitmachen. An der Information kann man sich einen Audioguide (leider nur deutsch) leihen, auf welchen wir aber verzichteten. Andere (erwachsene) Besucher berichteten, er würde einen Mehrwert bieten.

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Ausflugstipp: Grünes Meer in Laubach

Ausblick Grünes Meer Laubach

Ausflugstag. Mit ca. 30 Personen, je zur Hälfte Kinder und Erwachsene, fahren wir mit dem Bus Richtung Grünes Meer -Entdeckungswald Schloß Laubach zwischen Laubach und Schotten. Die Ausschilderung ist eher dezent, in Laubach gibt es einen Holzwegweiser, der darauf hinweist, dass das Grüne Meer Richtung Schotten zu finden ist. Kurz vor Schotten dann ein Schild zum Parkplatz. Unser Busfahrer fährt die schmale Straße etwas skeptisch bergauf, der Parkplatz ist offiziell nur für PKW ausgeschildert. Er paßt mit dem Bus aber gerade so um die Kurve auf dem Parkplatz.

Ein eher unauffälliger Eingang führt zum Grünen Meer. Ein kleines Holztor, mehr nicht. Ja, und wo ist es nun? Wir stapfen den Waldweg entlang.

Eines gleich vorweg: Ja, es geht irgendwie mit Kinderwagen o.ä. Grundsätzlich ist das Grüne Meer aber irgendwie nicht wirklich barrierefrei. Mag sein, dass der begehbare Weg außen herum besser ist, als der offizielle Rundweg, aber der ist wirklich nur nutzbar, wenn man laufen kann. Streckenweise muß man da wirklich gut zu Fuß sein. Außenrum fährt auch das Waldtaxi (kostenfrei).

Der richtige Eingang mit Waldküche ist auch eher unspektakulär, die Skepsis in der Gruppe wird hörbar. na, was das wohl wird? Was da wohl noch kommt? Gemütlich ist es hier aber.

Kaum aus dem Bus, sitzen die ersten schon wieder, trinken Kaffee, über den kein Gemecker zu hören ist. Durch ein Holztor geht es rein, hier sind auch die einzigen Toiletten. Als erstes gehen wir einen Weg über Bretter entlang, kommen direkt an einen grünen Teich.

grüner Teich am Beginn des Grünen MeeresSchon auf diesem Weg gibt es die nächsten Sitzgelegenheiten, irgendwo steht eine Wippe. Alles (bis auf die Himmelsleiter) im Grünen Meer ist aus Holz gefertigt. Natur pur. Am Ende dieses Wegestückes kommen wir zu einer Art trojanischem Pferd, in diesem Fall ein Muffel. Er wird sofort von den Kindern gestürmt.

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Ausprobiert: MVGmeinRad (Leihfahrrad in Mainz)

Leihrad von MVGmeinRad

In meinen Mittagspausen zieht es mich oft für einen Spaziergang nach draußen. Auf meiner üblichen Runde komme ich direkt an einer Fahrradleihstelle von MVGmeinRad vorbei. Nicht immer nur rumlaufen, sondern mal Radfahren, das wäre doch etwas, dachte ich mir jetzt. Ich wollte es ausprobieren.

Ich machte mich auf die Suche nach Informationen. Eine halbe Stunde mit einem gelben Rad kostet im Normaltarif 1 €, es gibt aber auch verschiedene Tarife für Vielnutzer. Macht für mich zunächst aber wenig Sinn, damit sich das rechnet, müßte ich wahrscheinlich deutlich mehr fahren, als ich es in den Mittagspausen jemals tun werde.
Die Anmeldung erfolgt zunächst online (geht aber auch im Service Center). Daten eingeben und los. Dachte ich. Aber da fehlt ja noch was. So genau hatte ich mir das System im Vorfeld nicht durchgelesen. Nachdem ich mich angemeldet hatte, erfuhr ich, dass ich mir nun noch meine Kundenkarte gegen Vorlage meines Personalausweises im MVG Service Center am Mainzer Hauptbahnhof abholen muß. Kundenkarte? Abholen? Äh? Mein Glück, dass der Bahnhof und damit das Service-Center innerhalb einer Mittagspause zu Fuß zu erreichen ist.

Ich machte mich also mittags auf den Weg. Von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin erfuhr ich während der Kartenausstellung alles Wichtige. Die PIN für die Kundenkarte gibt man sich selbst, die Karte wird direkt am Schalter programmiert. Einfach, schnell, unkompliziert. Leider reichte die Zeit nicht mehr, das System gleich auszuprobieren. Ich mußte bis zum Feierabend warten.

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Ausflugstipp: Abenteuer Dschungelland

Abenteuer Dschungelland EingangFerien. Zeit, die Omas und Opas in Norddeutschland zu besuchen. Dieses Mal fuhren wir mit einem Freund noch ein Stück weiter Richtung Norden ins Abenteuer Dschungelland in Weissenhäuser Strand. Das Wetter war mit Kälte und Sturm definitv nicht für einen Tag draußen geeignet und das Dschungelland ist Drinnen. Da das Ganze teilweise etwas chaotisch wirkt, berichte ich es mal so, wie wir es erlebten.

Ankunft, die Warteschlange ist gar nicht mal so lang, aber es wirkt ein wenig eng im Eingangsbereich. Vor uns Leute, die anscheinend ein Kombi-Ticket mit dem benachbarten Spaßbad gebucht hatten. Das Bad war aber leider erstmal wegen Überfüllung geschlossen. Wir bezahlten (11,-€ pro Person, egal ob Kind oder Erwachsener), bekamen einen Stempel auf die Hand und die Quittung mit dem Hinweis, dass wir damit den ganzen Tag bis 21:30 Uhr (!) rein und raus könnten.

Dann waren wir so richtig drinnen. Ähm, ja und nun? Eng war es, halbwegs dunkel und wir ziemlich orientierungslos. Ein paar Terrarien waren in dem Raum zu finden. Naja gut, ein paar mehr. Bevor ich mich jedoch orientieren konnte, war Töchterchen schon um die Ecke im „Verbotenen Tempel“ verschwunden. Dschungelland, Verbotener TempelIns Dunkle. Richtig dunkel, mit UV-Beleuchtung. Da war es richtig eng und der Boden war – sagen wir mal – variabel gestaltet. Eine Ecke weiter war klar: Hier ist der Spiegel-Irrgarten. Nicht nur Spiegel, sondern eben auch dunkel. Nun mußte man also seinen Weg dadurch finden, was gar nicht mal so schwer war. Aufregender war der wechselnde Boden unter den Füßen. Über den ich jetzt nichts weiter sage, wer hinwill, wird es merken.

Insgesamt war der „Verbotene Tempel“ im unteren Bereich ziemlich eng und verworren. Die beworbene Grabkammer war dunkel und Töchterchen eindeutig zu laut und unheimlich. Wir gingen nicht rein. Am interessantesten war dann wohl die Brücke, die durch eine dunkle, mit vielen kleinen Lichtern beleuchtete, sich drehende Tonne führte. Besonders wir beiden Erwachsenen hatten mit dem Gefühl zu kämpfen, dass wir uns drehen würden. Nach einer Brückenüberquerung war mir dann auch wirklich schlecht. Es gibt hier noch ein paar andere Räume, mit verschiedenen kleinen „Attraktionen“, sagen wir lieber „Spielereien“, alle sind irgendwie miteinander verbunden. Ich neige zur Orientierungslosigkeit und war hoffnungslos überfordert, spontan zu realisieren, welcher Weg nun wohin führte.Weiterlesen

Besucht: Fasanerie

So langsam kommt die Sonne raus. Endlich kann man mal wieder Zeit draußen verbringen. Wenn man aus dem Großraum Wiesbaden kommt liegt die Fasanerie nahe.
Der Vorteil? Es ist kostenlos, das Tierfutter kostet einen Appel und ein Ei. Nimmt man sich ein Cross-Boule mit, kann man locker einen kompletten Tag dort verbringen.

Allerdings, will man die Tiere füttern, sollte man schon vormittags da sein. Ab ca. 12:00 haben die Tiere kein Interesse mehr am Futter. Und das Füttern ist schon ein Highlight. Gerade bei den Schafen oder dem Rotwild. Strahlende Kinderaugen sind garantiert.

Der Spielplatz ist gerade im Sommer toll. (ProTipp: Wechselklamotten mitnehmen). Wasser, Sand… Muss ich mehr schreiben?

Wenn man so einen Tag im Freien verbringt, dann bekommt man Hunger. Oder Lust auf ein Eis! Und auch hier punktet die Fasanerie. Die Preise sind Familienfreundlich. Allerdings muss man ab ca. 12:00 ein wenig Wartezeit einrechnen.

Ein besonderes Highlight ist die Bären- und Wolffütterung. Übrigens so ziemlich die einzige Möglichkeit die Tiere zu sehen. Ach ja… Früh da sein lohnt sich. Sonst steht man in dritter Reihe!

Die Fasanerie ist für einen Familienausflug einfach super. Keine Eintrittskosten, die Preise am Kiosk sind human. Der Spielplatz ist klasse, insbesondere im Sommer.

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Ausflugstipp: Mathematikum Gießen

Mathematikum KugelbahnEure Kinder mögen Mathe? Ihr mögt Mathe? Nein? Keiner in der Familie mag Mathe? Damit braucht Ihr das hier auch gar nicht lesen? Da steht schließlich „Mathematikum“ in der Überschrift und das sagt doch schon alles?

Irrtum. Ja, im Mathematikum geht es um Mathe. Das merkt man aber gar nicht. Eher im Gegenteil. Manchmal fragt man sicher eher, was das überhaupt mit Mathematik zu tun hat. Keine schnöden Rechenaufgaben oder Formeln, keine komplizierten Erklärungen, Ausstellungsstücke. Das Mathematikum ist ein einziges Experimentier- und Ausprobiergebäude. Es nennt sich selbst „mathematisches Mitmach-Museum“. Wobei es auch kein Museum im klassischen deutschen Verständnis ist. Denn wirklich alles ist zum Mitmachen.

Das Mathematikum erstreckt sich über mehrere Etagen (barrierefrei, nur die erden Stufen müssen per Treppenlift überwunden werden), oben unter dem Dach befindet sich unter anderem die Riesen-Kugelbahn, die alle halbe Stunde in Gang gesetzt wird. Die Eintrittspreise von 5€ für Kinder bzw. 7,50€ für Erwachsene sind absolut okay. Man kann hier locker mehrere Stunden oder auch den ganzen Tag verbringen. Je nach Interessenlage und Ausführlichkeit. Offen ist es für alle Altersstufen, für die Kleinen ab ca. 3 bis 4 Jahren gibt es oben im Dachgeschoß das Mini-Mathematikum mit altersgerechten Mitmachstationen.

Was gibt es nun im Mathematikum in Giessen zu sehen? Nur zu sehen eigentlich weniger. Nur gucken ist nämlich langweilig, wenn es doch in jeder Ecke etwas Neues zum Entdecken und Ausprobieren gibt. Am Fuße der Stufen ins Mathematikum begrüßt einen ein großer Teppich mit den Worten „Mathe macht glücklich“. Ja und tatsächlich habe ich bei unseren Mathematikum Besuchen noch niemanden unglücklich oder schlecht gelaunt herumlaufen sehen.


Mathematikum SeifenblasenDie großen und kleine Besucher bekommen auf den verschiedenen Etagen alles Mögliche rund um einfache und kompliziertere Dinge der Mathematik vermittelt, Geometrie lernt man mit Seifenblasen (der Renner: um sich selbst  eine Seifenblasenhaut hochzuziehen), oder man verzweifelt fast daran, eine Pyramide in einen Glaswürfel zu bekommen. Wie läßt sich überhaupt eine Pyramide aus 2, 3 oder auch 4 verschiedenen Einzelteilen zusammenbauen? Unterschiedlichste Puzzle laden zum Ausprobieren und Knobeln ein.

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Ausflugstipp: Museumsdorf Cloppenburg

Als ich Frau Wirbelwind das Museumsdorf in Cloppenburg als Ausflugsziel vorgeschlagen hatte, hielt sich ihre Begeisterung in Grenzen. Ich erinnere mich dabei noch gerne an die Schulausflüge und das warme, frische Brot aus dem Ofen. Also mal das Risiko eingehen und trotzdem dahin fahren. So weit weg war das von den Großeltern ja nicht. Erfreulicherweise sind die Eintrittspreise noch recht human. 7,- Euro für einen Erwachsenen und 2,50 Euro für Kinder von 6 – 16. Die Familientageskarte kostet 14,50.

Und schon gab es das erste zu bestaunen, einen Dampfmaschinenpflug. Ein riesiges Teil. Das man damit früher über die Felder ist, unvorstellbar.

Dampfmaschinenpflug

Frau Wirbelwind zog es aber weiter zu den Gebäuden aus den unterschiedlichsten Epochen. Die Mühle, die wir als erstes besichtigten zerstreute meine Befürchtungen, dass es der Lütten zu langweilig sein könnte. Sie hat sich alles erklären lassen, insbesondere, wenn die Oma erzählt hat, dass sie einiges auch noch kennt. Alles wurde bestaunt und begutachtet. Auf dem Rundweg, von dem wir ein paar Mal aus Versehen abgekommen ist, kann man das Museumsdorf bequem durchwandern und verpasst dabei auch kein Haus. Dabei werden die Häuser immer „moderner“.

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Ausflugstipp: Universum Bremen

Bei unserem Urlaub in Norddeutschland haben Frau Wirbelwind und ich einiges unternommen. Unter anderem waren wir auch im Universum in Bremen. Das Universum ist ein Science Center, so jedenfalls bezeichnet es sich selbst so. Und ja, das trifft auch zu. Es gibt unheimlich viel zu entdecken und auszuprobieren. Angefangen in der SchauBox mit wechselnden Sonderausstellungen beginnt die Reise. Wir haben gelernt, was wir so in unserem Leben an Kaffee, Milch, Gummibären und so verbrauchen. Über eine Brücke kommt man dann in das eigentliche Science Center. Frau Wirbelwind meint, es sieht aus wie ein Wal. Ich bin mir da noch nicht einig, irgendwie erinnert mich das auch an ein Ufo. Hier kann man sich dann auch auf drei Expeditionen begeben. Mensch, Erde, Kosmos sind die Themen. Damit man sich nicht verläuft, ist alles gut ausgeschildert. Wo man anfängt, bleibt einem selbst überlassen. Am Ende einer jeden Expedition wird man wieder zum Startpunkt gelotst. Geschickt: Natürlich mit dem Hinweis auf den Shop und das Bistro.

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