Autor: Olaf

Gelesen: Dark Matter – Der Zeitenläufer

Cover Dark Matter vor Bücherregal

Ich beginne mal mit dem Klappentext, der der Grund war, warum ich dieses Buch kaufte: „ „Bist Du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das hätte sein können. […] Auf der Suche nach einer Antwort begibt sich Jason auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihm am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird.“

Das klang spannend. Jason Dessen lebt ein normales Leben, mit einer mehr oder weniger befriedigenden Ehe, einem Sohn und Abenden in der Kneipe. Eines Abends wird er gekidnapped und wacht in einer neuen Welt auf. In der er erfolgreich ist. Er aber keine Ahnung hat warum. Ein High-Tech-Labor. Er der führende Wissenschaftler. Der Zeitreisen möglich machen wollte und dies selbst ausprobierte.

Die Theorie, warum das Reisen in Zeit und Raum möglich sind, werden im folgendem „wissenschaftlich“ erläutert. Wie weit das aus dem Aluhut gezogen ist oder halbwegs logisch ist, kann ich nicht sagen. Ehrlich gesagt, ich habe es auch verdrängt.

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eBooks? Bleib mir weg [Olaf]

eBook Reader neben Büchern

eBooks? Ja, sie sind praktisch, ich kann sie auf dem Kindle, dem iPhone oder dem iPad mit mir rumtragen. Ich kann tausende Bücher mitnehmen. Aber… ich bin mit Bibliotheken groß geworden. Blättern durch Bücher. Der Geruch, die Haptik. Ja, ich habe die Kindle-App auf dem iPad, ja, ich habe auch Bücher dort, gerade wenn sie günstiger als die Totholz-Variante waren und ich mir nicht sicher war, ob mir das Buch zusagt. Aber… Es ist kein Buch. Es riecht nicht. Ich kann es nicht anfassen. Ich kann nicht blättern. Ich sehe nicht, wie weit ich es schon gelesen habe. Es fehlt was.

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Gehört: Silber (die Papa-Sicht)

Angefangen hat es mit einem Zufallsfund. Silber – Das erste Buch der Träume. Als Hörbuch. Die Tochter hatte die Bücher bereits gelesen und als Unterhaltung für den Weg von Oldenburg nach Mainz erschien mir das ganz brauchbar.

Ja, es ist ein Jugendbuch. Ja, es ist ein „Mädchenbuch“. Aber Simona Pahl liest das Buch so göttlich, dass ich als Papa durchaus gerne mithöre. 

Fassen wir mal zusammen. Eine Handvoll Teenies können sich in ihren Träumen treffen. Es gibt das böse Mädchen, es gibt das Arschloch. Das Buch ist grenzwertig Fantasy. Aus meiner Sicht auf Dauer etwas zu abgefahren. Ich will auch gar nicht weiter auf die eigentliche Geschichte eingehen. Vielleicht schreibt ja die Tochter noch etwas dazu. Nur soviel: Es gibt zwei Handlungsstränge. Das reale Leben und das Traumleben. Und das Traumleben wirkt sich durchaus auf das reale Leben aus. Liebe, Intrigen, Lügen.

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Gehört: Edguy – Monuments

Eine Neuheit in unserem Blog: Nicht nur Spiele oder Bücher, sondern auch Musik. Warum? Hier läuft gerade die aktuelle Edguy „Monuments“ und es juckt mir in den Fingern darüber zu schreiben. 

Vorweg: Wer keinen Metal mag, kann diesen Beitrag getrost überlesen.

Ansonsten erwartet Euch ein kurzes Album-Review.  Für uns eine Neuheit. Aber ich versuch mich mal daran.

Mich langweilen direkt “9/2/09“und “Save me“. Wobei “Save me“ durchaus Radiotauglich ist. “Open Sesame“ animiert zum Luftgitarre spielen. Man sieht dann zwar doof aus, macht aber Laune.

“The Piper never dies“ fängt schon fast gemächlich an, kommt dann aber doch noch um die Ecke. Keine Sorge, ich nehme jetzt nicht jeden Song auseinander.

An und für sich bevorzuge ich Rap, aber ich wandel auch gerne mal abseits der üblichen Wege. Und Metal und Rap gehen gut miteinander. Und auch getrennt. Tobias Sammet habe ich eigentlich erst durch “Avantasia“ kennengelernt. Und beim stöbern durch den iTunes-Store sprang mir die Scheibe ins Gesicht. Reingehört, für lohnenswert gefunden und gekauft. 

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Gelesen: Alice – Follow the white

Cover Alice - Follow the white
Alice – follow the white

„Ich habe meine Schwester gegessen.“ So beginnt „Alice – follow the white“ von Stephanie Kempin aus dem Papierverzierer Verlag. Ich meine, das ist mal ein Einstieg in ein Jugendbuch. Ja, Jugendbuch. Das übrigens nicht von unserer Tochter gelesen wurde, sondern von mir. Weil derjenige, der mir gegenüber das Buch erwähnte meinen Buchgeschmack, meinen Humor kennt und von meiner lesesüchtigen Tochter weiß.

Das Buch ist eine Mischung aus Tagebuch und Blick aus dritter Person. Alice, Chloe und Betty sind drei „Schwestern“ aus einem Heim. Sie sind also keine Schwestern im eigentlichen Sinne und vor allem grundverschieden. Betty ist übrigens eine Untote und hat einen Hang dazu mit Eis zu werfen.

Ihr merkt schon, das alles klingt etwas schräg. Ist es auch. Spätestens, wenn nach Bettys Wiederauferstehung ein weißes Kaninchen auftaucht. Welches zur Eile antreibt, weil man hat ja keine Zeit. Merkt Ihr was? Ja, Alice ist die Alice im Wunderland. Nach ihren Wunderland Abenteuern.

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Wir leben noch

Lange war es ruhig hier. Die persönlichen Lebensumstände forderten ihren Tribut.Aber der morgen geplante Besuch der Buchmesse in Frankfurt ist so ein kleiner Weckruf.

Ich persönlich habe zwei drei Bücher, die mich faszinierten, zu denen ich was schreiben sollte.

Nun muss man nur noch Job und Privatleben so organisieren, dass noch Zeit zum bloggen bleibt.

Besucht: Fasanerie

So langsam kommt die Sonne raus. Endlich kann man mal wieder Zeit draußen verbringen. Wenn man aus dem Großraum Wiesbaden kommt liegt die Fasanerie nahe.
Der Vorteil? Es ist kostenlos, das Tierfutter kostet einen Appel und ein Ei. Nimmt man sich ein Cross-Boule mit, kann man locker einen kompletten Tag dort verbringen.

Allerdings, will man die Tiere füttern, sollte man schon vormittags da sein. Ab ca. 12:00 haben die Tiere kein Interesse mehr am Futter. Und das Füttern ist schon ein Highlight. Gerade bei den Schafen oder dem Rotwild. Strahlende Kinderaugen sind garantiert.

Der Spielplatz ist gerade im Sommer toll. (ProTipp: Wechselklamotten mitnehmen). Wasser, Sand… Muss ich mehr schreiben?

Wenn man so einen Tag im Freien verbringt, dann bekommt man Hunger. Oder Lust auf ein Eis! Und auch hier punktet die Fasanerie. Die Preise sind Familienfreundlich. Allerdings muss man ab ca. 12:00 ein wenig Wartezeit einrechnen.

Ein besonderes Highlight ist die Bären- und Wolffütterung. Übrigens so ziemlich die einzige Möglichkeit die Tiere zu sehen. Ach ja… Früh da sein lohnt sich. Sonst steht man in dritter Reihe!

Die Fasanerie ist für einen Familienausflug einfach super. Keine Eintrittskosten, die Preise am Kiosk sind human. Der Spielplatz ist klasse, insbesondere im Sommer.

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Ich muss mich mal aufregen. In Rosa. Und Blau.

Es wird sich ja fleissig aufgeregt über die Mädchen-Ü-Eier oder Lego-Friends. Oder allgemein, wenn Mädchen in die rosa Ecke gerückt werden. Uns ist auf der Buchmesse aufgefallen, dass auch bei Büchern der Trend dahin geht, Mädchenbücher rosa oder lila zu gestalten.
Worüber sich aber keiner aufregt, und das verstehe ich ja nun mal bei dem ganzen Gender-Geheule gar nicht: Jungs-Zeugs hat immer was mit Monstern, Kampf zu tun. Und mit… hm… Wettkampf. Also in dem Sinne: Mein Held ist besser als Deiner. Mein Monster ist böser als Deines.

Mädchen werden in die Pferde-Ecke gedrängt, um es mal bildlich auszusprechen. Alles schön, rosa toll. Jungs werden in die Kampf-Ecke geschoben.

Alles regt sich also darüber auf, dass Mädchen in eine bestimmte Rolle gedrängt werden. Das Jungs aber auch in eine bestimmte Rolle gedrängt werden, dass interessiert keine Sau. Weder die Femen noch die Maskus. Warum regt sich die Gesellschaft auf, wenn Mädchen in eine Rolle gedrängt werden, aber nicht, wenn Jungs in eine Rolle gepackt werden? Nicht alle Jungs stehen auf Star Wars, Chima etc. Ich sehe es ja im echten Leben, da gibt es Jungs, die Spaß am Voltigieren haben. Was nicht heißt, dass sie nicht auch Star Wars mögen.

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