Autor: Anja

In den Netzwerken als Schreibmamsell unterwegs. Immer auf der Suche nach Zeit (und Mut) die diversen Ideen zum Leben zu erwecken.

Elisabeth Zöller: Kim kann stark sein

Kim kann stark sein von Elisabeth Zöller und Dagmar Geisler reizte mich aufgrund seines Inhaltsverzeichnisses bei Amazon. Ohne es in der Hand gehalten zu haben, dachte ich: „Das trifft genau die derzeitigen Probleme meiner Tochter im Kindergarten“.

Zwei andere Kinder, versperren Kim den Weg, lassen sie nicht durch. Kim hat Angst vor dem fiesen Fritz und der großen Grit, die sie im Kindergarten ständig ärgern. Sie wird ganz klein, traut sich nicht sich zu wehren, weiß auch nicht wie sie es tun sollte. Also läßt sie es den Tränen nahe immer über sich ergehen und wünscht sich in eine kleine Ecke, wo die beiden sie nicht sehen können.

Die Erzieherin bastelt an diesem Tag mit den Kindern eine Schatzkiste. Denn jedes Kind hat tief in sich verborgen ganz viele Schätze versteckt, die es nur finden muß. Sie singen ein Lied, jedes Kind ist ein Schatzkind. Als Fritz und Grit ein Loch in Kims Schatzkiste machen, wird Kim zum ersten Mal stark. Sie atmet tief ein, „ich bin ein Schatzkind“ denkt sie sich und faßt Mut. Sie sagt den beiden Tyrannen einfach nur: „Könnt ihr eigentlich auch anders stark sein, als nur durch ärgern und fies sein?“ Da gucken die Zwei doof aus der Wäsche und verziehen sich ganz schnell. Kim hat es geschafft und sich mit Erfolg gewehrt. Überglücklich ist sie, erleichtert und stolz auf sich selbst.

Kaum kam das Buch bei uns an, wurde es gelesen, wieder und wieder. Gleich auf den inneren Umschlagseiten gibt es Tipps, wie man stark und mutig sein kann, wie man sich gegen die „Bösen“ wehren kann. Die Geschichte selbst hat bei uns voll ins Schwarze getroffen, sie ist toll erzählt, absolut zutreffend in Inhalt und Wortwahl. Die ganzseitigen Illustrationen unterstützen den Text in äußerst gelungener Weise. Viel mehr gibt es zu „Kim kann stark sein“ eigentlich gar nicht zu sagen.

Das Fazit ist einfach:
Ein sehr gutes Buch, um schüchternen Kindern zu zeigen, dass man sich wehren kann. Ganz ohne Gewalt. Dass die mit der großen Klappe vielleicht gar nicht so stark sind. Dass jedes Kind seine Stärken und Besonderheiten hat. Seine Schätze innendrin eben. Für uns war dieses Buch ein Volltreffer. Ein besseres Mutmachbuch hätte ich glaube ich kaum finden können.

Liliane Susewind: Mit Elefanten spricht man nicht

Buchvorstellung

Liliane Susewind: Mit Elefanten spricht man nicht

Tanja Stewner
Liliane Susewind: Mit Elefanten spricht man nicht

Liliane Susewind ist ein besonderes Mädchen. Irgendwie geriet mir dieses Buch auf die Amazon-Bestellliste in der Meinung, es wäre ein Bilderbuch. Oder zumindest ein reichlich bebildertes Lesebuch. Ich ignorierte auch die Altersangabe von 8-10 Jahren, das allerdings bewußt. Mir schien aber die Inhaltsangabe ziemlich passend für Frau Wirbelwind. Also landete „Liliane Susewind: Mit Elefanten spricht man nicht“ von Tanja Stewner bei uns zu Hause.

Frau Wirbelwind ließ sich nicht von dem vielen Text abschrecken, auch nicht davon, dass in dem Buch nur alle paar Seiten mal ein Schwarz-Weiß-Bild auftauchen. Das hieß, ich mußte vorlesen. Und erlebte eine Überraschung. Ich hatte selber ernsthafte Zweifel, ob ein Buch für 8jährige für eine 5jährige schon geeignet ist, gerade weil es viel mit dem Schulalltag zu tun hat. Liliane Susewind ist ein wundervolles Buch. Nicht nur für Kinder. Denn Lilli kann etwas, was wohl so ziemlich jeder schon mal können wollte: Mit Tieren sprechen. Aber wer nun denkt, das sei einfach nur toll, der hat sich getäuscht. Für Lilli ist das ein Riesenproblem. Sie ist die klassische Außenseiterin. Auch ihr bester Freund Jesajah hält zunächst nur heimlich zu ihr. Jesajah ist selbst nicht so ganz in der Norm, er ist hochbegabt. Das hält er jedoch geschickt geheim, ist in der Schule nur Mittelmaß und der beliebteste Schüler seiner Klasse.

Das vereint Lilli und Jesajah: Beide haben ein Geheimnis.

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Feenparty überstanden

Einhorn kommt zur Feenparty

Wir haben es geschafft: Die Feenparty zu Frau Wirbelwinds 5,5ten Geburtstag ist vorbei und sie war ein voller Erfolg. Wir wissen jetzt: Es gibt sie. Echte Feen und echte Einhörner. Sie waren nämlich da und haben die Kinder auf ihre erste Feen- (und Zauberlehrlings-) Prüfung geschickt.

Was für ein toller Nachmittag. Fanden die Kinder. Überdreht bis zum geht nicht mehr waren sie, als wir zur Schatzsuche aufbrachen und da plötzlich eine Fee mit ihrem Einhorn angeritten kam. Sie hatte etwas von einer Feenparty gehört und da mußte sie vorbeikommen, damit die kleinen Feen und der kleine Zauberlehrling (ein Junge war eingeladen, der arme Kerl) auch wirkliche Feen werden können. Erstaunlich, was die Fantasie da ausrichtet. Zweifel, ob das Einhorn echt sei, gab es nur ganz kurz, an die Fee haben sie sofort geglaubt.

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Kurzreise mit dem Jako-o Schrank-Trolley

Schrank-TrolleyIch habe lange (so ca. zwei Jahre) mit mir gerungen, ob ich für Frau Wirbelwind den Schrank-Trolley von Jako-O kaufen soll. Der Preis hat mich immer davon abgehalten. In der Anfangszeit meiner Überlegungen kostete er noch 79,90 Euro, inzwischen ist er sogar 10 Euro teurer geworden. Viel zu viel für einen Kinderkoffer. Aber er ist doch sooo praktisch…

Der Schrank-Trolley hat ein einzigartiges Merkmal: Er ist aufgebaut wie ein Schrank. In seinem Inneren verbergen sich drei „Regale“ mit einer abwischbaren Umüllung. Damit kann man die Klamotten prima sortiert einräumen. Und auch wieder raus. Das reizte mich schon, seitdem ich den Koffer entdeckt hatte. Einmal für ein paar Tage nach Hamburg, mit einem normalen Koffer. Einmal sucht Frau Wirbelwind sich selber einen Pulli raus und – schwupps – sind sämtliche Kofferinhalte quer im Zimmer verstreut. Super.

Jetzt gab es für einen kurzen Zeitraum den Schrank-Trolley im Set mit der passenden Trolley-Tasche gratis dazu. Leider nicht im von mir bevorzugten Orange-Rot, also gab es zur Freude der Lütten die Version in Quietschrosa-Pink. Was hat sie sich gefreut, als der Karton im Flur stand! Ich war überrascht, dass der Trolley doch sehr klein wirkte (klar standen die Maße deutlich auf der Webseite, aber Live wirkt es halt doch anders). Außerdem ist er erstraunlich schwer. Leider. Okay, mit Mühe kann unsere Fünfjährige ihn noch hochheben. Die Tasche paßt wirklich gut auf den Trolley und das hintere Klettband ist sehr breit und fest, damit hält die Tasche bei allen Unebenheiten auf einer Reise fest am Koffer. Sie hat nur ein großes Fach und ein kleines Reißverschlußfach vorne. Warum der Schuhbeutel zur Tasche und nicht zum Trolley gehört, ist mir nebenbei erwähnt allerdings ein totales Rätsel.

Am Sonntag war es dann soweit: Der neue Koffer kam zum Einsatz (die Tasche mußte zu Hause bleiben). Frau Wirbelwind durfte zum versprochenen Konzert ihrer heißgeliebten Etta Scollo bei den Schwetzinger SWR Festspielen.

Trolley Tasche

In dem Fall hieß es für sie und mich: Eine Nacht im Hotel, mit der Bahn hin und zurück. Was tut man nicht alles, wenn man seinem Kind etwas versprochen hat? Mit Freude konnte die Kleine ihren Koffer einräumen, ganz einfach und ganz ordentlich.

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Ein Hochbett fürs Kinderzimmer

Seit Sonntag steht es: Frau Wirbelwinds neues Bett.
IMGP1651 Sie hat sich ein Hochbett gewünscht, wie wir es als Kinder auch gerne gehabt hätten. Somit stimmten wir dem Wunsch zu, auch weil ihr Zimmer mit einem großen Bett doch ziemlich schmal ist. Außerdem gibt ein Hochbett zusätzliche Spielfläche. Ich habe lange nach etwas geeignetem gesucht, so ein Standard-Kinder-Hochbett mit Rutsche wollte ich nicht. Ich wollte etwas langlebigeres, Umbaubares und vor allem auch Sicheres. Die normalen Spielbetten erschienen uns immer zu gefährlich, was das Abstürzen von oben betrifft. Irgendwann stieß ich auf Woodland. Woodland fertigt Hochbetten, die eigentlich meinen Vorstellungen entsprachen. Stabil, sicher, vielseitig nutzbar, umbaubar auch zum „normalen“ Bett, wenn das Hochbett dann out ist. Leider hat die Qualität ihren Preis. Somit rang ich noch sehr lange mit mir. Wir besuchten zunächst eine Woodland „Partnerfamilie“, die uns ihr Woodland Winnipeg Bett bei sich zu Hause zeigte. Das überzeugte. Also machten wir uns auf nach Dormagen, um uns vor Ort nochmal beraten zu lassen.
Eine gute Entscheidung, Frau Wirbelwind konnte die Betten ausprobieren, klettern, sich die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten angucken. Wir erhielten auf alle Fragen eine kompetente Antwort und stellten uns schließlich unser Winnipeg individuell zusammen.
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Spieletest: Buddel Company

buddelpackung

Frau Wirbelwinds viereinhalbter Geburtstag stand an. Also zum örtlichen Spielwarenhändler, eine Wunschtüte zusammenstellen. Wir fragten nach einem Spiel, welches auch einfach mal Spaß machen kann. Die Verkäuferin empfahl uns daraufhin die Buddel Company von Ravensburger, mit dem Hinweis, dass es dabei meist viel zu lachen gäbe und vor allem die Kinder oft besser seien als die Erwachsenen. Das Spiel landete in der Wunschtüte und am Ende sogar auf dem Geburtstagstisch.

Zum Spiel:

Das angegebene Alter ist 5 Jahre. Untertitel: Das maulwurfstrake Gedächtnisspiel. Ravensburger gibt auf der Verpackung folgende Merkmale an: • einfache Spielregel • Konzentration • Gedächtnis. Abgebildet sind obercoole, dynamische Maulwürfe mit Spaten, Caps und Sonnenbrille.

Macht man den Karton auf, wird schnell klar, dass die gesamte Verpackung mitspielt und zum Spielfeld wird. Eine Wiese mit Löchern tut sich nach dem einfach Zusammenbau auf. In die Löcher werden doppelte Maulwürfe gesteckt. Jeweils zwei Maulwürfe unterschiedlicher Farben sind miteinander verbunden, einer von beiden verschwindet unsichtbar im Loch. Es gibt Maulwürfe in rot, blau, gelb, weiß und schwarz. Dann gibt es die Karten. Diese haben auf der Rückseite unterschiedlich viele Schaufeln abgebildet. 1 Schaufel steht für die leichtesten Aufgaben, 4 Schaufeln sind am schwierigsten.

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Die Spielregeln sind denkbar einfach. Die Karten werden nach Schwierigkeitsgraden sortiert. Der erste Spieler zieht seine Karte, auf der verschiedene Maulwürfe abgebildet sind. Dann muß er es schaffen, mit drei Mal umdrehen genau die Anzahl der abgebildeten Farben an Maulwürfen über der Erde zu haben. Bei einer Schaufel sind es stets die Maulwürfe nur einer Farbe, die man entdecken muß. Aber Achtung: auch das klingt leichter als es manchmal ist. Hat man z.B. einen gelben Maulwurf darf man am Ende seiner drei umgedrehten Maulwürfe auch nur einen gelben oben haben, nicht zwei oder mehr. Die ausführlichen Spielregeln gibt es hier.

Spielen

Das Spiel erfordert Konzentration, will man sich nicht nur auf sein Glück verlassen (was natürlich auch eine Strategie wäre). Je mehr Spieler mitspielen, desto schwieriger wird es, die eigene Wunschkombination zu erreichen.

Buddel Company ist eine Mischung aus Spaß, Memory und Konzentrationsspiel. Manch Erwachsener ist daran hier schon verzweifelt. Es hat ein wenig mit Gehirnverdrehen zu tun, sich zu merken, welche Maulwurffarbe sich an welcher Stelle befindet.

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Sie fliegen wieder

Unübersehbar war es heute Morgen beim Aufstehen: Die Aschewolke des Eyjafjallajökull sorgt nicht mehr für Ruhe am Himmel.

Kondensstreifen

Kondensstreifen

zum Vergleich: So strahlend und ungestört blau sah es bei uns am Himmel aus, als kein Flugzeug fliegen durfte:

Flugverbot

Flugverbot

Zumindest vor den großen Fliegern hatten wir hier ien paar Tage Ruhe, wobei vor allem der blaue Himmel ohne Streifen auffiel. Am Sonntag allerdings hatten hier die Propellerflugzeugchen jede Menge Fluggelegenheiten. Die sind allemal lauter als die großen bei der hiesigen Flughöhe. Hinterlassen dafür keine riesigen Wolken. ‚Tschuldigung, Kondensstreifen.

Geschichten zum Lachen, Träumen und Kuscheln

sammelgeschichtenBei den„ Geschichten zum Lachen, Träumen und Kuscheln“ handelt es sich um einen Sammelband mit kurzen Geschichten verschiedener Autoren, die im Ellermann Verlag erschienen sind. Darunter Astrid Lindgren, Cornelia Funke, Isabell Abedi, Kirsten Boie. Sämtliche Geschichten in diesem Buch wurden mit kleinen Bildern von Stefanie Scharnberg illustriert.

Die Geschichten sind unterteilt nach Themen:

Lachgeschichten
Familiengeschichten
Fantasiegeschichten
Freundschaftsgeschichten
Gutenachtgeschichten

Das macht schon mal Sinn, so können die Eltern auswählen, welches Thema gerade am besten zur Situation oder zum Tag paßt. Wie das mit Sammelbänden so ist: Die eine Geschichte ist besser, die andere schlechter. Eltern und Kind sind da oft auch unterschiedlicher Meinung.

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