22. Juli 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: im Zelt

20140218-100434.jpgVor vielen, vielen Jahren war ich mit meinem großen Mädchen und ihren Eltern zelten. Ich kann mich gar nicht mehr so gut dran erinnern, so lange ist das her. Aber neulich, als wir durch dieses uralte Fotoalbum blätterten, da fiel es mir wieder ein. Eine lange Fahrt war es gewesen. Sehr, sehr lang. Quer durch Deutschland und noch andere Länder. Da haben wir viel Zeit im Stau verbracht. Geschwitzt haben wir, gelangweilt haben wir uns.

Aber irgendwann waren wir auf diesem Zeltplatz irgendwo in Jugoslawien (glaube ich) angekommen. Mein großes Mädchen ist sofort aus dem Auto gesprungen, nach der langen Fahrt. Sie hat mich sogar ziemlich schnell mitgenommen. Mohrle natürlich sowieso. Ich will Euch jetzt nicht den ganzen Urlaub erzählen. Wir Kuscheltiere lagen ja meistens im Zelt. Warm war es da. Für mich mit meinem dicken Fell oft viel zu heiß. Mein Mädchen hatte in dem Zelt eine Schlafkabine für sich alleine. Das war aufregend. So ohne sichere Mauern um uns rum. Es gab da so viele Geräusche, die ich nicht kannte. Mein Mädchen natürlich auch nicht so, auch zu Hause war sie in der Nacht eher selten draußen. Ihr glaubt gar nicht, was die Grillen da nachts für einen Lärm gezirpt haben!

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5. Juli 2014
von Anja
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Ausflugstipp: Grünes Meer in Laubach

Ausblick von der obersten Plattform der Himmelsleiter im Grünen Meer.Ausflugstag. Mit ca. 30 Personen, je zur Hälfte Kinder und Erwachsene, fahren wir mit dem Bus Richtung Grünes Meer -Entdeckungswald Schloß Laubach zwischen Laubach und Schotten. Die Ausschilderung ist eher dezent, in Laubach gibt es einen Holzwegweiser, der darauf hinweist, dass das Grüne Meer Richtung Schotten zu finden ist. Kurz vor Schotten dann ein Schild zum Parkplatz. Unser Busfahrer fährt die schmale Straße etwas skeptisch bergauf, der Parkplatz ist offiziell nur für PKW ausgeschildert. Er paßt mit dem Bus aber gerade so um die Kurve auf dem Parkplatz.

Ein eher unauffälliger Eingang führt zum Grünen Meer. Ein kleines Holztor, mehr nicht. Ja, und wo ist es nun? Wir stapfen den Waldweg entlang.

Eines gleich vorweg: Ja, es geht irgendwie mit Kinderwagen o.ä. Grundsätzlich ist das Grüne Meer aber irgendwie nicht wirklich barrierefrei. Mag sein, dass der begehbare Weg außen herum besser ist, als der offizielle Rundweg, aber der ist wirklich nur nutzbar, wenn man laufen kann. Streckenweise muß man da wirklich gut zu Fuß sein. Außenrum fährt auch das Waldtaxi (kostenfrei).

Der richtige Eingang mit Waldküche ist auch eher unspektakulär, die Skepsis in der Gruppe wird hörbar. na, was das wohl wird? Was da wohl noch kommt? Gemütlich ist es hier aber.

Kaum aus dem Bus, sitzen die ersten schon wieder, trinken Kaffee, über den kein Gemecker zu hören ist. Durch ein Holztor geht es rein, hier sind auch die einzigen Toiletten. Als erstes gehen wir einen Weg über Bretter entlang, kommen direkt an einen grünen Teich.

grüner Teich am Beginn des Grünen MeeresSchon auf diesem Weg gibt es die nächsten Sitzgelegenheiten, irgendwo steht eine Wippe. Alles (bis auf die Himmelsleiter) im Grünen Meer ist aus Holz gefertigt. Natur pur. Am Ende dieses Wegestückes kommen wir zu einer Art trojanischem Pferd, in diesem Fall ein Muffel. Er wird sofort von den Kindern gestürmt.

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1. Juli 2014
von Anja
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Kindergeburtstag »Natur« mit Schatzsuche

Schatzsucher-im-WaldKürzlich war es bei uns wieder Zeit für die alljährliche Kindergeburtstagsfeier. Töchterchen wünscht sich jedes Jahr ein Thema, dieses Jahr hieß es »Natur«. Eine Schatzsuche sollte es dazu geben.
Das war eine Herausforderung, rein fachlich bin ich da eher wenig gebildet, auch wenn ich gerne draußen im Wald bin. Außerdem fehlte mir aus diversen Gründen die sonst gewohnte Vorbereitungszeit.
Mir blieb letztlich ein Vormittag, eine geeignete Strecke auszusuchen und diese mit Rätseln zu füllen. Wenigstens grobe Ideen konnte ich mir schon vorher ausdenken. Zum Glück haben wir für Schatzsuchen in der Natur die ideale Wohnlage.

Seit unserem Feengeburtstag gehört auch eine optisch passende Gestaltung des abendlichen Essens zur Geburtstagsfeier dazu. Da habe ich dieses Jahr unter anderem die Ideen des erwähnten Feengeburtstages „recycelt“.

Die Schatzsuche
findet bei uns immer in irgendeiner Form mit Rätseln statt. Statt Schatzkarte werden die Kinder von einer Station zur nächsten geschickt. Das hat sich hier bewährt. Beim Motto Natur hieß es für die Kids grundsätzlich immer wieder: Augen und Ohren auf. Was seht ihr? Was hört ihr? Sie bekamen ein paar Aufgabe gestellt, die sich über die gesamte Suche erstreckten. Sie sollten Bastelmaterial sammeln. Tannenzapfen, Gräser, Moos, was immer sie entdeckten und woraus sie meinten, etwas basteln zu können. Auch sollten sie von verschiedenen Bäumen und Büschen Blätter einsammeln, die sie dann anschließend bestimmen konnten. Leider fing es auf halber Strecke teilweise ganz ordentlich an zu regnen, aber die Mädchen waren alle wetterfest angezogen.

Ausgerüstet mit einer Manomama Tasche von dm, einer Becherlupe und etwas Reiseproviant, ging es los. Eine Horde aufgeregt schnatternder Mädchen machte sich zunächst auf die (einfache) Suche nach einer Gruppe von vier Tannen, wo sich der nächste Zettel versteckte. Nebenbei wurde direkt alles mögliche an Kleintieren und Pflanzen eingesammelt und in den Becherlupen betrachtet.
Ein paar der Aufgaben und Rätsel, die die Kinder lösen mußten, um ihren Weg zu finden:

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10. Juni 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Hitze

Ihr Menschen habt dieses Jahr schon ganz schön viel über das Wetter gejammert. Das bekommen sogar wir Kuscheltiere mit. Meistens finden wir das ja etwas lächerlich, ich meine, Ihr könnt das ja ohnehin nicht ändern, das Wetter. Was auch gut ist, aber das ist eine anderes Thema (das neue Vorlesebuch von meinen Mädchen hat schon Auswirkungen auf mich…).

Jetzt muß ich aber auch mal über das Wetter jammern. Ich alter, dicker Kuschelbär. Plötzlich ist es nämlich so heiß geworden in den letzten Tagen. Habt Ihr eine Vorstellung, was das für mich heißt? Ich kann mein Fell nicht einfach ausziehen. Das Schlafzimmer ist direkt unter dem Dach. Für mich kaum auszuhalten. Der Jüngste bin ich ja auch nicht mehr.

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5. Juni 2014
von Anja
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Gelesen: Dachdecker wollte ich eh nicht werden

Cover: Dachdecker wollte ich eh nicht werden.Dieser Beitrag zum Buch weicht von der Art her vielleicht etwas von den üblichen Lesermeinungen ab. Denn ich habe „Dachdecker wollte ich eh nicht werden – das Leben aus der Rollstuhlperspektive“ nicht alleine, sondern mit meiner neunjährigen Tochter gelesen.
Raúl Aguayo-Krauthausen ist zumindest in der (häufig so genannten) Netzgemeinde kein Unbekannter mehr. Seine diversen Projekte wie Sozialhelden e.V., Leidmedien.de oder Wheelmap.org, um nur drei zu nennen, erfreuen sich zum Glück einer immer größeren Bekanntheit, auch außerhalb des Internets. Immer mehr gelingt es ihm, uns Durchschnittsmenschen die Augen für die Belange „behinderter Menschen“ (sind sie jetzt behindert, oder werden sie behindert?) zu öffnen. Ob das nun seine herausragende Eigenschaft ist? Nun ja, was ihn ausmacht, wodurch er zumindest meine Aufmerksamkeit erregte, ist letztlich nichts von dem. Ich folge Menschen zum Beispiel auf Twitter nicht nur, weil sie diese oder jene Bekanntheit haben, sich für dieses oder jenes gerade populäre Thema engagieren. Wie genau Raúl Krauthausen in mein Blickfeld geriet, vermag ich nicht zu sagen. Warum er da blieb, schon: Wegen seiner Persönlichkeit, seiner Art, seinem Wortwitz.

So bekam ich auch von seinem Buch direkt etwas mit und es stand fest: Das werde ich mir kaufen.  Ja, natürlich, auch wegen des Themas, weil ich mehr wissen wollte. Kaum lag „Dachdecker wollte ich eh nicht werden – Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“ bei mir auf dem Tisch, kam Töchterchen angeschossen. „Mama, liest Du mir das vor?“ Auch sie hatte irgendwann etwas von Raúl mitbekommen, ihn dann im KiKa gesehen und sah eine Gelegenheit mehr zu erfahren. Sie ist auch in einem Alter, in welchem die soziale Gerechtigkeit noch ganz anders ausgeprägt ist, eben noch gerecht, ganz vorurteilsfrei. Mensch ist Mensch, egal wo er herkommt, welche Hautfarbe er hat, ob behindert, groß, klein oder was auch immer. Die einen mag man, die anderen nicht. So einfach ist das.

Ich war zunächst skeptisch. Sollte ich ihr das Buch wirklich vorlesen? Nicht wegen des Inhalts, ich fragte mich mehr nach der Verständlichkeit. Denn Raúl Krauthausen hat einen nicht zu verachtenden Wortschatz und oftmals auch eine feine Ironie. Noch dazu erwartete ich einiges an Fachausdrücken, die ich meinem computerabweisenden Kind irgendwie erläutern müßte. Dennoch wußte ich, dass das Thema sie brennend interessiert, ich stellte mich auch auf einige Diskussionen ein. Also wurde „Dachdecker wollte ich eh nicht werden“ unser nächstes Vorlesebuch.

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26. Mai 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Waschtag

KuscheltierwaschtagManchmal müssen auch Kuscheltiere baden. Meint mein großes Mädchen. Nachdem die kleinen von uns vom Hund durch die Gegend geschleppt wurden, war es wieder soweit. Selbst unser kleines Mädchen stimmte zu, weil sie so angesabbert waren. Bei den meisten Menschen landen die Kuscheltiere dann ja immer in der Waschmaschine. Aber das mag unser großes Mädchen uns nicht antun. Gut, ich paß da sowieso nicht rein, aber die anderen schon.

Nein, unser großes Mädchen badet Kuscheltiere. Natürlich mit Shampoo, welches nicht in den Augen brennt. Da hat unser kleines Mädchen drauf bestanden. Als unser kleines Mädchen in der Schule war, mußten die „Hundeopfer“ dran glauben. Mohrle auch, weil sie so schmuddelig war, fand unser Mädchen. Dabei war sie gar nicht dem Hund ins Maul gekommen.  Weiterlesen →

12. Mai 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Zerbissen

Vor ein paar Wochen hat mein kleines Mädchen bei einer Freundin übernachtet. Die haben einen Hund. Einen jungen Hund, der noch ganz viel lernen muß. Ich war natürlich nicht mit, aber von den kleinen Kuscheltieren hatte sie einige dabei. Als mein kleines Mädchen zurückkam, erzählte sie uns ganz aufgeregt, dass der Hund unsere kleinen Freunde fast alle im Maul hatte und herumgetragen hat. Das fand sie irgendwie noch gar nicht schlimm.

Aber dann hat sie ihre Kuscheltiere aus dem Rucksack geholt. Plötzlich hat sie ganz laut geschrien. Ihrem kleinen Pferdchen fehlte der Schweif! Vom Hund abgebissen! Was für ein Drama. Für beide. Meinem kleinen Mädchen tat schon der Anblick weh und wie meine kleinste Freundin gelitten hat, könnt Ihr Euch ja sicher vorstellen, oder? Zum Glück war der Schweif auch mit im Rucksack. Er hing wohl vorher noch ein einem Faden fest.

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5. Mai 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: Kopfüber

Mein kleines Mädchen hat ein Hochbett. Zum Glück eines mit hohen Absicherungen an den Seiten. Da ich immer am Rand schlafe, finde ich das sehr gut. Ich will ja auch nicht rausfallen, ist nämlich ganz schön hoch. Durch die Bullaugen in den Brettern kann ich auch immer rausgucken. Irgendwie finde ich das da oben auch ganz gemütlich. Ich denke immer das ist wie unser Nest. Besonders morgens, da ist es schön. Wenn unsere Mädchen nicht da sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

Neulich fand unser kleines Mädchen, wir sollten alle mal raus aus dem Bett. Auch ich. Mich kann sie aber nicht so einfach die Leiter hinuntertragen oder mit einem kleinen Körbchen abseilen, wie die anderen. Weiterlesen →

28. April 2014
von Brummbaer
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Brummbärgeschichten: aufregender Ostertag

Brummbär und OsterhasenLetzten Montag war Ostern. Da konnte ich hier nichts erzählen. Hätte ich ja gerne, aber ich war mit meinem kleinen Mädchen unterwegs. Da gab es für mich kein Internet. Jetzt sind wir alle wieder zu Hause.

Der Ostersonntag war bei uns ziemlich turbulent. Also aufregend war er, besonders für mein kleines Mädchen. Schon am Abend vorher war sie ganz aufgeregt und konnte kaum einschlafen. Wir waren nämlich die Woche alle beim Papa von meinem großen Mädchen zu Besuch. Sonntag Morgen freute meine Kleine sich dann ganz doll, rannte runter. Und übersah den Schokoladenhasen, der sich direkt auf ihrem Weg aus dem Bett in einen Blumentopf bestellt hatte. Der war jetzt ein bißchen traurig, ich habe ihm aber erklärt, dass sie bestimmt nicht damit gerechnet hatte, dass hier oben jemand wäre. Da war er ein wenig getröstet. Später hat sie ihn dann auch noch entdeckt.

Unten wollte die Lütte dann erst frühstücken, da staunten aber alle Erwachsenen (hat mein großes Mädchen mir verraten). Gefunden hat mein kleines Mädchen aber trotzdem vorher schon etwas.

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24. April 2014
von Anja
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Ausprobiert: MVGmeinRad (Leihfahrrad in Mainz)

Leihrad von MVGmeinRadIn meinen Mittagspausen zieht es mich oft für einen Spaziergang nach draußen. Auf meiner üblichen Runde komme ich direkt an einer Fahrradleihstelle von MVGmeinRad vorbei. Nicht immer nur rumlaufen, sondern mal Radfahren, das wäre doch etwas, dachte ich mir jetzt. Ich wollte es ausprobieren.

Ich machte mich auf die Suche nach Informationen. Eine halbe Stunde mit einem gelben Rad kostet im Normaltarif 1 €, es gibt aber auch verschiedene Tarife für Vielnutzer. Macht für mich zunächst aber wenig Sinn, damit sich das rechnet, müßte ich wahrscheinlich deutlich mehr fahren, als ich es in den Mittagspausen jemals tun werde.
Die Anmeldung erfolgt zunächst online (geht aber auch im Service Center). Daten eingeben und los. Dachte ich. Aber da fehlt ja noch was. So genau hatte ich mir das System im Vorfeld nicht durchgelesen. Nachdem ich mich angemeldet hatte, erfuhr ich, dass ich mir nun noch meine Kundenkarte gegen Vorlage meines Personalausweises im MVG Service Center am Mainzer Hauptbahnhof abholen muß. Kundenkarte? Abholen? Äh? Mein Glück, dass der Bahnhof und damit das Service-Center innerhalb einer Mittagspause zu Fuß zu erreichen ist.

Ich machte mich also mittags auf den Weg. Von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin erfuhr ich während der Kartenausstellung alles Wichtige. Die PIN für die Kundenkarte gibt man sich selbst, die Karte wird direkt am Schalter programmiert. Einfach, schnell, unkompliziert. Leider reichte die Zeit nicht mehr, das System gleich auszuprobieren. Ich mußte bis zum Feierabend warten.

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